Geburtsberichte

Clara- Kriens, März 2017 - Es geht uns gut! Wir haben uns auch schon recht gut eingelebt. Unser Sohn wurde am 27.März (9 Tage vor Termin) geboren

Die Geburt war wunderschön

Es geht uns gut! Wir haben uns auch schon recht gut eingelebt. Unser Sohn wurde am 27.März (9 Tage vor Termin) geboren. Ich finde unser Sohn hat es so süss gemacht, indem er sich so langsam angekündigt hat, dass ich mich darauf vorbereiten konnte und die Betreuung vom grossen Bruder organisieren konnte.
 
                       Die Geburt war wirklich wunderschön und tausend mal besser als ich es mir vorgestellt hatte. Aber                                    schmerzhaft fand ich es trotzdem.
 
Am 26. hat sich bei mir dieser "Schleimpfropf" gelöst und ich hatte leichte Blutungen. Erst am Montag bekam ich leichte Wehen die den ganzen Tag anhielten, aber nicht sehr schmerzhaft waren und auch mit grossen Abständen.
 
Nachdem der grosse Bruder abends eingeschlafen war, wurden die Wehen plötzlich sehr stark und wir sind ins Krankenhaus gefahren. Wir waren um 21:15 dort und schon um 22.56 war unser Prinz da.
 
Er wurde im Wasser geboren und ohne PDA oder andere Schmerzmittel.
 
Ausserdem hatte ich bis fast zuletzt relativ lange Wehenpausen. 


Lustig war , dass der ältere Bruder genau um 22:56 aufgewacht ist, obwohl er normalerweise durchschläft. Die beiden Brüder haben eine sehr innige Verbindung und unser Älteste ist ein sehr liebevoller und fürsorglicher grosser Bruder. 
 

Unser kleine Prinz ist ein unfassbar zufriedenes Baby und wenn er nicht grade schläft oder stillt strahlt er uns an und "redet" in den süssesten Tönen. 

Ich danke dir für dein Coaching und bin mir sicher, dass ich so die Geburt von unserem ersten Kind verarbeiten konnte und sich unsere Beziehung weiterentwickelt hat.

Ich war dadurch so gut auf eine weitere Geburt vorbereitet und konnte es dieses mal ganz anders erleben. 

 

Viele liebe Grüsse und alles Gute für dich und deine Familie.

 

Leonie- Seedorf, Januar 2017 - Meine erste Tochter Sophia kam nach 30h Wehen, dank Einleitung und Fruchblasensprengung, per Kaiserschnitt

Hausgeburt nach Kaiserschnitt

Meine erste Tochter Sophia kam nach 30h Wehen, dank Einleitung und Fruchtblasensprengung, per Kaiserschnitt auf die Welt. Für mich brach damals eine Welt zusammen, geplant war die Geburt im Geburtshaus.
 
Ich wollte beim nächsten Baby unbedingt eine natürlich selbstbestimmte Geburt. Ich wurde nach 11 Monaten wieder Schwanger. 
Die Schwangerschaft verlief schön, ich hatte 2 Kontrollen beim FA. Und denn Rest bei meinen Hebis im Geburtshaus. 
Wir planten dieses Mal eine Hausgeburt. 
 
Der Termin kam näher und eine der Hebammen meinte, ich solle auf Wehen hin arbeiten. Nicht dass ich wieder 16Tage übertrage und in KH muss.

Ich war mir sicher dieses Mal kann ich es. Ich kann loslassen und mich öffnen für unser Baby...

Am Sonntag (et+8) war ich Abends noch Baden im Spa. Auf dem Nachhauseweg hatte ich mensartige Schmerzen. Die hörten auf sobald ich im Bett lag. Am nächsten morgen packte mich die Motivation und ich putze und räumte die ganze Wohnung auf. Meine kleine "grosse" Maus half mit anstatt zu meckern. Am Nachmittag hatte ich wieder dieses Unterbauch ziehen.. Auch in der Nacht. 

Am nächsten Tag (et+10) hatte ich Untersuch im Geburtshaus. Kaum war ich aus dem Haus hörten die "Schmerzen" auf. Meine Mutter kam mit und nachher auch nach Hause zur Unterstützung. Sobald ich wieder zu Hause war fing das Ziehen wieder an. In etwa all 15 Minuten. Sie wurden stärker. Meine Mutter befestigte mir noch ein Tragetuch an die Decke damit ich mich dort rein hängen konnte während denn Wellen.
 
Und 17:00Uhr kam mein Partner nach Hause. Sichtlich aufgeregt.
Wir assen noch gemütlich alle zusammen das Abendessen. Sophia wollte erst um 22:00uhr ins Bett. Meine Mutter schlief hier damit sie für Sophia sorgen konnte. 
Die Wellen wurden so stark dass ich um 24:00Uhr in die Wanne wollte, leider waren die Schmerzen dort so unerträglich dass ich wieder raus musste. Ich war ab jetzt kaum ansprechbar.
Mein Partner half mir so gut er konnte. Reichte mir nach jeder Welle die Wasserflasche, massierte mich.
Um 2 Uhr hatte ich das Gefühl ich müsse schieben, aber ich traute nicht. Und dann fasste ich nach unten und sah auf meiner Hand Blut. Ich bekam Angst und verlangte sofort die Hebammen. Mein Schatz rief an und um 3:05 Uhr kamen sie. 
 
Herztöne waren perfekt von unserem Mädchen. 
Sie fragten ob sie nach dem Muttermund schauen durften, obwohl ich es vor der Geburt nicht wollte, musste ich es jetzt trotzdem wissen.Stand war 3-4cm.
 
Phu ich dachte nein nicht nochmals solange.. und dann kam wieder der Drang zu schieben. Susanne meine Hebamme sagte ich solle nachgeben. Und so schob ich nun bei jeder Welle. Es zeriss mich fast. Solch ein Schmerz kann man nicht beschreiben. Aber ich fühlte das Köpfchen und wusste es geht nicht mehr lange.

Dann nochmals Schieben und der Kopf war geboren, bei der nächsten Welle kam unsere Tocher. Um 3:54Uhr

Kurz danach kam meine Mutter und sagte dass sie gerade eine Sternschnuppe gesehen hat und dachte sie müsse mal schauen kommen. 

 
Kurz darauf wurde auch Sophia wach. Schlief aber nochmals bis 6 Uhr.Die Hebammen haben mich noch gewaschen und gewartet bis die Plazenta geboren wurde.
Ich hatte einen Riss in der Vagina, denn nähten sie mir noch und verabschiedeten sich dann um 5Uhr. 
Ich war und bin unglaublich glücklich und dankbar.
 
Es war unsere Traum Geburt.
Ich danke meinem Körper für dieses heilende Erlebnis und ich danke meiner Tochter die diese Geburt genau so gewollt hat.
Lena - Ruswil, Januar 2017 - Gestern kurz vor Mitternacht kam es zum 2. Mal zu unaufhaltbaren Wellen mit Muttermund erweiterung

Zwillingsgeburt in der 30. Schwangerschaftswoche

Gestern kurz vor Mitternacht kam es zum zweiten Mal zu unaufhaltbaren Wellen mit Muttermund Erweiterung. Da Baby A noch in Steisslage und Baby B in Querlage war, kam es zum Kaiserschnitt. Die letzten 48h durchstand ich v.a. durch viele liebe Menschen und die mentale Geburtsvorbereitung. Den Mädchen und mir geht es gut.

Mir geht es von Tag zu Tag besser. Begreife langsam was geschehen ist und bin fest am verarbeiten. Gestern sagte mir die Hebamme noch, dass wenn die Kinder bereits die richtige Lage eingenommen hätten, es sicher eine gute Spontangeburt geworden wäre da ich so ruhig und mein Körper so stark war. Das war sehr heilend zu hören. Die Narbe verheilt ebenfalls und ich bin dankbar, dass durch sie zwei starke Mädchen geboren wurde. Auf meinen Wunsch durfte ich während dem Kaiserschnitt zuschauen wie sie aus dem Bauch kamen, dafür bin ich jetzt noch dankbar, das war sehr wichtig für mich.

Die zwei Girls machen es für ihr Alter sehr gut, sie konnten gestern bereits auf die normale Abteilung verlegt werden.

Liebe Grüsse und vielen Dank für deine Unterstützung!

p.s.

Lena war im Einzelcoaching und wir haben zwei Stunden miteinander intensiv gearbeitet. Ein weiterer Termin stand noch an..... ihre Girls hatten es jedoch eilig und darum kams zu keinem zweiten Termin.

Sie wollte spontan ihre Zwillinge gebären. Ich freut mich sehr über ihre Anfrage, da es leider heute wenig Mütter gibt die sich mit Zwillingen für eine spontane Geburt entscheiden. Nun kam alles ganz anders und das schöne ist, das was Laura gelernt hat konnte sie auch für den Kaiserschnitt anwenden.

 

Isabelle - Lungern, Dezember 2016 - Vor gut 15 Monaten brachte ich in einer kurzen und intensiven Geburt unseren 3. Sohn zur Welt

Sterngucker Geburt

Vor gut 15 Monaten brachte ich in einer kurzen und intensiven Geburt unseren 3. Sohn zur Welt, Dank der Geburtsvorbereitung mit Nicole und dem mental Training war ich so positiv eingestellt und die Geburt war einfach nur wunderwunderschön. Nun war ich schwanger mit unserem 4. Wunder – alles verlief bis zur 30. SSW unauffällig.

Anfang Oktober war ich noch einmal zum «refresh», danach habe ich meine CD und das Script wieder hervor geholt um zu üben und bewusst zu entspannen (was mit 3 Wirbelwinden nicht immer einfach umsetzbar war).

Am 5. November 16 überfiel mich eine heftige Magendarm Grippe. Mein Bauch wollte sich in der Nacht nicht mehr erholen und morgens beim Gang unter die Dusche stellte ich mit Schrecken Blutungen fest! Ich rief ins Spital an, da meine Aerztin an diesem Wochenende nicht erreichbar war. Eine Stunde später traf ich im Spital ein. Es wurde sofort Untersuchungen gemacht und festgestellt, dass sich der GMH bereits auf einen Zentimeter verkürzt hatte, die Wehen regelmässig waren und bereits Fruchtwasser abging. Darauf hin wurde dem Baby die Lungenreife gespritzt und Wehen Hemmer verabreicht. Da das Spital keine Neo hatte und nicht für Frühchen eingerichtet war wurde ich mit dem Krankenwagen nach Luzern verlegt. Dort wurde ich direkt in den Geps gebracht und ich habe befürchtet, dass der kleinen nun geholt wird (mein absoluter Albtraum, ein Kaiserschnitt)!

Doch erst mal wurde ich beruhigt; erstens dürfte der kleine spontan kommen, und zweitens würden Sie jetzt alles mögliche tun um die Geburt aufzuhalten. Dies gelang tatsächlich und ich durfte auf die Station wechseln.

Warten und Vertrauen bis es losgeht

Es sollten nun Wochen des Bangens werden; immer wieder hatte ich Wehen, einen unruhigen Bauch.

Ich habe täglich mit der CD gearbeitet und war positiv eingestellt auch diesmal eine selbst bestimmte und nahezu Schmerzfreie Geburt erleben zu dürfen.

Es vergingen Wochen mit ups und downs; eine erneute Magendarmgrippe provozierte wieder Wehen, wieder landete ich im Geps, wo sich Stunden später wieder alles beruhigt hatte.

Am 05. Dezember 16 wurde dann entschieden die Geburt einzuleiten (diverse Faktoren sprachen dafür nicht länger zu warten). Am frühen Nachmittag war ich also erneut im Geps, diesmal nun definitiv.

Ich bekam das erste Zäpfchen, danach hörte ich wieder die CD, sprach mit meinem Kind und ging mit meinem Mann spazieren.

Die Geburt

Die Aerzte, Hebammen und wir rechneten mit einer schnellen Geburt, da unser 3. Kind innert 20 Min. geboren war. Um 22 Uhr machte meine Hebamme noch Akupunktur und ein weiteres Zäpfchen wurde verabreicht. Ich verspürte nun leichte bis mittlere Wellen, die ich aber noch nicht gross veratmen musste. Um 23.15 Uhr war Schichtwechsel und die Nachthebamme kam ins Zimmer und meinte, dass die Wellen auf dem Monitor bereits regelmässig seien und ich mich dringend rechtzeitig melden sollte – da ich aber weiterhin ruhig blieb entschieden wir für meinen Mann das Bett zum schlafen herzurichten.

Es verging keine Viertelstunde im Bett waren sie da; die richtigen Wellen, ich wollte mich nur noch bewegen. Habe mich auf dem Ball am wohlsten gefühlt.

Ich konnte lange Zeit im Rhythmus mit den Wellen gehen, lange und ruhig atmen.

Um 2 Uhr nachts wurden die Wellen plötzlich extrem kurz und heftig. Die Hebamme untersuchte mich und stellte fest,dass der kleine Mann ein Sterngucker war,sich noch nicht im Becken eingerichtet hatte und zudem der Muttermund erst bei 4cm war! Da war s geschehen um mich, mich verliessen die Kräfte; die vergangenen Wochen holten mich wieder ein….die Hebamme konnte mich dann wieder abholen und motivieren,(danke Ihr lieben Hebammen!) ich versuchte noch einmal mir die CD zu verinnerlichen, stellte mir die aufgehende Blüte vor und konnte wieder mich selbst sein.

Wenig später war dann die Urkraft da, ich verspürte plötzlich und unaufhaltbar den Drang zu schieben;

doch die Aerztin und die Hebamme versuchten mir klar zu machen das es dafür noch zu früh war, da der kleine noch immer nicht im Becken war und die Fruchtblase weiterhin ganz blieb! Irgendwann kurz vor 4 Uhr konnte ich nicht mehr anders, und gab dem gewaltigen Druck nach und schob den kleinen Mann durch mein Becken auf die Welt – 

die Fruchtblase blieb ganz, er wurde sozusagen in seinem Airbag geboren.

Wahnsinn, dieses kleine Wesen mit dem Namen Lyell Henry war geboren; zarte 2400 Gramm und 42 cm und einen KU von 31cm. Es blieb leider nicht viel Zeit für uns – Lyell wurde von 3 Kinderärzten in Empfang genommen und direkt auf die IMC Station gebracht. Die ersten Tage war er noch am Sauerstoffgerät, musste unter die Lampe und wurde im Wärmebett via Sonde ernährt – kein schöner Anblick, aber er war sonst gesund und wurde von Tag zu Tag agiler. Pünktlich zum Jahreswechsel durfte er nachhause, wo er seither an mir klebt und die Tage im Tragetuch und die Nächte dicht an mich gekuschelt verbringt.

Wir holen die Zeit nun nach, welche uns in der Schwangerschaft gefehlt hat.

Danke liebe Nicole das ich durch Dich zur mentalen Geburtsvorbereitung kam, und ich keine Schmerzmittel brauchte. Auch wenn die dritte Geburt definitiv die schönere war, hat mir die Vorbereitung bei Dir auch in dieser schwierigen Zeit beim liegen, und die nicht ganz so selbst bestimmte Geburt sehr geholfen!

Melina - Zug, November 2016 - Meine Liebe Tanja, wir freuen uns dir heute sagen zu dürfen, dass wir überglücklich über unser kleines Wunder
Meine Liebe Tanja,
 
wir freuen uns dir heute sagen zu dürfen, dass wir überglücklich über unser kleines Wunder sind!
Sie ist als Sonntagskind auf die Welt gekommen und bereitet uns viel Liebe und Sonnenschein! Sie wog 3790g, und ist 3790g schwer gewesen.

Da sie eine Vorderhauptslage war, dauerte die Geburt fast 17h und ihre Mami war gegen Ende recht ko. Sie rutschte nicht so ganz wie normal ins Becken darum musste wir sie mit der Saugglocke holen.

In der Eröffnungsphase hat Mami die mentale Geburtsvorbereitung sehr geholfen um den Muttermund schön zu öffnen.

Auch war es sonst eine natürliche Geburt und wir konnten alle Stellungen auch Badewanne ausprobieren.

Wir bedanken uns herzlich für die Vorbereitung für die Geburt!

Alles Liebe

Doris - Eich, Oktober 2016 - Vor einer Woche ist unser kleiner Till auf die Welt gekommen. Aufgrund der Steisslage von Till konnten wir leider nicht im Terra Alta gebären. Dafür durften wir im Spital Sursee trotz Beckene

Spontane Beckenendlage Geburt

 
Liebe Manuela, uns geht es super! Vor einer Woche ist unser kleiner Till auf die Welt gekommen. Aufgrund der Steisslage von Till konnten wir leider nicht im Terra Alta gebären.

Dafür durften wir im Spital Sursee trotz Beckenendlage natürlich gebären und mussten keinen Kaiserschnitt machen.

Die Geburt ist sehr gut verlaufen. Um 15.30 Uhr ist meine Fruchtblase gegangen (ich war gerade mit der CD am üben) und um 16.00 Uhr hatte ich dann die ersten Wehen.Es ging dann alles relativ zügig vorwärts.

Die Atemtechnik hat mir sehr geholfen. Mein Mann konnte mich damit sehr gut unterstützen. Und ich konnte so immer wieder Kraft sammeln für die nächste Welle.

 
Die ganze Geburt über war ich in meiner 'eigenen Welt' und habe das Drumherum nicht wirklich mitbekommen. Die Stimmung im Spital hat uns sehr überrascht. Wir wurden die ganze Zeit über von der gleichen Hebamme betreut. Der Gebärsaal war abgedunkelt, es lief entspannte Musik, ich konnte in die Wanne zum entspannen. Als Till dann um 21.59 Uhr das Licht der Welt erblickte wurde er mir auf die Brust gelegt und wir hatten ganz viel Zeit fürs Bonding. Erst später wurde dann noch die Nabelschnur durchtrennt und nochmals etwa 1 Stunde später wurde er dann gemessen und gewogen. Er war 2880 Gramm schwer und 48 cm gross.
 

Unser Geburtserlebnis war sehr positiv geprägt und wir sind jetzt einfach überglücklich mit unserem Till.Danke dir nochmals recht herzlich für deine Unterstützung bei der Geburtsvorbereitung. Wir konnten viel davon profitieren.

Selina - Ägeri, September 2016 - Noemi Mae ist am 3. September um 3.21 Uhr auf die Welt gekommen
Liebe Tanja
 
entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde. Aber wie du dir vorstellen kannst, waren die letzten Tage viel los!
 
Noemi Mae ist am 3. September um 3.21 Uhr auf die Welt gekommen. Die Geburt verlief sehr gut, in 4.5 Stunden war sie da, weder Dammschnitt noch PDA waren nötig.
 

Der Geburtsvorbereitungskurs war sehr hilfreich. So eine Geburt ist schon ein sehr intensives Erlebnis!

 
Uns drein geht es gut. Die Kleine ist wohl auf und Dominik und ich müssen uns noch an die Nachtschichten gewöhnen.
Wir drei senden dir liebe Grüsse
Lena - Thun, August 2016 - Am 9.8. ist unser Lenny gesund auf die Welt gekommen
Ich wollte dir noch eine Rückmeldung zur Geburt geben.
 
Am 9.8. ist unser Lenny gesund auf die Welt gekommen ??

In der Nacht vom 8.8 auf den 9.8 spührte ich ein erstes Ziehen das immer intensiver wurde. Am Morgen meldete ich mich bei der Hebamme und ging mit meinem Mann um 9.00 Uhr ins Spital. Die Abstände zwischen den Wellen waren max. 5min. Im Spital machten wir ein CTG und stellte fest, dass der Muttermund ca. 2cm geöffnet war.
Da ich am Vortag einen Untersuch hatte und da alles noch "zu" war, wollten sie mich im Spital behalten & empfahlen von dort aus ein wenig laufen zu gehen. Ich verneinte & wir durften nochmals nach Hause. Da ich sonst schon sehr ein aktiver Mensch bin hatte ich eher das Bedürfnis nach Ruhe. Ich habe mich ins Zimmer verkrochen und immer brav geatmet. Mit meinem Mann noch etwas Feines gegessen & sind dann wieder ins Spital, wie mit ihnen abgemacht. Dort stellte man fest, dass nun bereits 7cm offen ist und auch die Fruchtblase ist dann geplatzt. Ich hatte riesig Freude denn ich wusste dass er nun definitiv kommt.
 
Leider geriet im Spital dann die Geburt ins stocken und ich schaffte es nicht mich richtig zu entspannen. Mein Mann war da eine tolle Hilfe, er machte mir den Vorschlag doch deine CD zu hören, denn er wusste dass ich damit gelernt habe zu entspannen. Meine Hebamme telefonierte auch noch mit meiner Homöopathin & mit dieser Kombination gelang es mir richtig abzuschalten & voilà, die Geburt ging voran.
Ein zweites Mal blieb der Prozess in der letzten Phase der Geburt stecken, statt sich ein Krafttier vorzustellen versuchte ich immer noch zu entspannen & schaffte es die "Presswehen" zu überatmen. Auch da war mein Mann wieder zentral. Er hielt mich an die Kraft zuzulassen und sagte: "schrei wenns dir gut tut, mach was du brauchst!" und dann funktionierte es auch. Die Herztöne von Lenny waren immer super & dadurch machte auch die Ärztin keinen Druck. Ganz gegen den Schluss wurden die Wellen immer schwächer & wir haben uns entschieden ganz wenig Wehenmittel zu nehmen.
Nach zwei Wehen war dann Lenny da. Er hatte 36cm Kopfumfang und seine Hand noch neben dem Kopf.
 
Die Hebamme sagte mir, dass sie schon die Schere holen wollte, aber es ging auch ohne. Ich hatte keine Dammverletzung, einzig einen kleinen vaginalen Riss, der nicht zwingend genäht werden musste. Ich hatte die Wahl.
Vorbereitet habe ich mich mit dem Epino und dem Heublumendampfbad sowie Leinsamen gemäss deinem Skript.
Die Ärztin bewunderte mein "gutes Gewebe" und ich durfte Lenny beinahe ohne Beschwerden und mit tollem Hormonkoktail geniessen. Ich war enorm stolz, keine PDA oder sonst etwas geprizt bekommen zu haben, aber am meisten stolz war ich auf meine Leistung.

Mein Mann hat die Geburt ebenfalls als sehr schönes Erlebnis empfunden und er war die ganze Zeit dabei :)

Ich danke dir & bin sehr begeistert von der mentalen Vorbereitung.

 

Carla -Maschwanden, Juli 2016 - Wir durften am 24.7. morgens früh um 2:12 Uhr unseren Sohn Noah Ray in die Arme schließen. Ich bin unendlich dankbar

Spontan Geburt nach Kaiserschnitt

Bei der ersten Geburt hat der Arzt der Kundin einen Kaiserschnitt empfohlen da das Kind zu gross und Ihr Becken zu eng sei. Sie hat ihrem Arzt vertraut und liess den Kaiserschnitt machen. Im Nachhinein würde sie dies nie mehr tun!

Bei der zweiten Schwangerschaft hat sie den Arzt gewechselt und hat die Kontrollen  von einer Hebamme (danke dir vielmals liebe Judith Wyys) machen lassen. Judith hat von unserer Methode erzählt und uns von herzen empfohlen.

Wir durften am 24.7. morgens früh um 2:12 Uhr unseren Sohn Noah Ray in die Arme schließen. Ich bin unendlich dankbar, dass es gut gegangen ist und wir beide gesund sind. Vor allem aber auch, dass ich natürlich gebären konnte und erst noch im Wasserbad und ohne PDA.

Die Geburt war kein Spaziergang. Die Wehen begannen am Freitagabend und waren bis Sonntagmorgen heftig und häufig. Der Muttermund wollte sich einfach nicht öffnen - sehr zäh. Ich war mehrmals an einem Punkt, wo ich nicht mehr wusste wie weiter. So gerne hätte ich da gewusst, was mich noch erwartet. Aber das kann einem ja niemand sagen :-)

Als die Presswehen endlich einsetzten ging es dann - gefühlt - nicht mehr lange.

Ich hatte vor der Geburt sehr viel die Affirmationen angehört und fand die Aufnahmen alle sehr gut. Während der Geburt/den Wehen musste ich dann feststellen, dass es mir nicht so gut gelang, das abzurufen. Und die Aufnahmen dann zu hören gelang mir schon gar nicht. Ich glaube, ich habe noch viel zu wenig Übung darin, loszulassen, zu meditieren. Falls ich nochmals ein Kind bekommen sollte, möchte ich das vorher lernen. Würde gerne wissen, ob auch ich mit weniger "Schmerzen" gebären könnte?!

Dir möchte ich nochmals danken. Das Coaching bei dir, die CD und die Unterlagen fand und finde ich sehr sehr nützlich und sehr gut! Ich empfehle es gerne weiter. Man merkt, wie du deine Arbeit liebst. Darum bist du so gut darin. Das ist wunderbar!

Es sollte auch von den Krankenkassen mehr unterstützt werden, schließlich können so ganz andere Kosten vermieden werden...(wie recht du hast liebe Carla!)

 

Meret -Hallwil, Juni 2016 - Unsere Tochter ist da! Sie ist am 9. Juni 2016 um 17.01 mit 3970 gr und 52 cm gesund und munter auf die Welt gekommen

Unsere Tochter ist da! Sie ist am 9. Juni 2016 um 17.01 mit 3970 gr und 52 cm gesund und munter auf die Welt gekommen und wir sind überglücklich, dass sie da ist.

Ich konnte nochmals eine schöne und eindrückliche Geburt erleben und bin sehr dankbar dafür.
Die Geburt war von der Dauer her mit 7 Stunden von der ersten Welle an gerechnet minim länger als bei Eric. 5 Stunden lang waren intensiv, aber ich hatte bis zum Schluss immer eine Pause zwischen den Wellen.


Leider hatten sie auch dieses Mal wieder Mühe die Herztöne von Juna abzuleiten, sodass ich immer etwas "gestört" wurde. Da Juna am Schluss nicht recht rutschen wollte, musste ich aus der Badewanne und auf dem Bett weiterschieben. Diese Phase dauerte ca. eine Stunde und ich hatte fast keine Energie mehr. Nicht ganz wie ich mir das erhofft hatte, aber.... ich denke gerade hier hat mir die Vorbereitung mit der mentalen Geburtsvorbereitung extrem geholfen dass ich mich auf die Situation einlassen konnte und schlussendlich alles gut ging. Juna hatte auch immer super Herztöne und hat anscheinend die Zeit einfach noch gebraucht.


Und als sie da war, die nächste positive Überraschung für mich, bereits nach ca. 30 min. hat sie die Brust gesucht und sie hat super getrunken, dies hatte ich bei den Jungs nicht gehabt.
Überhaupt war das Stillen dieses Mal total einfach und ich hoffe dies bleibt so.


Dadurch konnte ich dieses Mal auch die Zeit im Terra Alta richtig geniessen und war viel weniger gestresst.
Auch sehr eindrücklich, ich habe ja noch vor der Geburt aufgeschrieben, wie ich mir alles wünsche. Ausser dass sie nach dem Termin auf die Welt kam, war alles genau so eingetroffen wie ich es geschrieben hatte. Ich bin beeindruckt.

Jetzt sind wir uns am eingewöhnen zu Hause, Juna ist ein sehr zufriedenes Kind, ich bin v.a. mit Eric (2.5 Jahre) gefordert, aber es ist auch eine grosse Veränderung für ihn und für die ganze Familie.

Ich danke dir herzlich für deine Unterstützung!

Alice -Zürich, März 2016 - Der lang ersehnte Tag X ist nun endlich gekommen und wir durften unser Maurin Andri am 16.3. das erste Mal

Der lang ersehnte Tag X ist nun endlich gekommen und wir durften unser Maurin am 16.3. das erste Mal in unseren Armen halten. Ein unglaublich eindrückliches Erlebnis für uns alle, wir sind überglücklich, stolz und dankbar, dass alles gut gelaufen und Maurin ein gesunder, gefrässiger kleiner Kerli ist:-)!


Ein kleiner Geburtsbericht:

Maurin hat sich bereits eine Woche vor Geburt das erste Mal mit etwas heftigeren, regelmässigen Senk (?) Wellen bemerkbar gemacht und wir wurden das erste Mal nervös:-). Aber dann liess er noch ein bisschen auf sich warten. Am Sonntag hat es definitiv abgezeichnet und am Dienstag haben die Wellen wieder begonnen. Sehr moderat, aushaltbar.

Ich ging noch einkaufen und habe versucht meine Sachen wie immer zu erledigen. Die Wellen begannen ca. um 12 Uhr Mittags, haben sich aber nach einem Bad, nach zig Mal Treppenhaus auf- und absteigen und einem Wehentee nicht verändert. Um 23 Uhr hatte ich die Nase voll ( ;-) ) und ging ins Bett. Um 2 Uhr Nachts bin ich von einer ganz heftigeren Welle erwacht und war sehr erstaunt dass ich ja geschlafen habe. Um vier Uhr ist dann (endlich) die Fruchtblase geplatzt und ich habe im Geburtshaus angerufen. Um halb 6 sind wir dort angekommen und die Wellen wurden immer stärker. Die Eröffnungsphase ging relativ schnell, um ca. 10 Uhr war alles offen.

Etwa um diese Zeit bin ich in die Badewanne gestiegen und die wirkte wie eine natürliche PDA. Ich konnte mich in der Badewanne so gut entspannen und die Wellen so gut wegatmen, sodass ich nochmal richtig Kraft sammeln konnte. Ich war wie in Trance, konnte so gut Atmen und dazwischen verfiel ich teilweise in einen kurzen Powernap und dachte, ich könnte das ewig machen...
Irgendwann war es Zeit, wieder etwas zu ändern, denn es musste ja vorwärts gehen. Wir hofften auf den Drang des Pressens, der jedoch leider ziemlich ausblieb... Mein Körper signalisierte mir nicht genau, was ich zu tun hatte in der letzten Phase, also wusste ich auch nicht wie ich da atmen sollte. (Ich atmete die Wellen weg, anstatt sie nach unten zu schieben). Dieser Teil verlief ziemlich harzig, die Wellen wurden schwächer und bekamen immer einen grösseren Abstand...


Die Hebamme versuchte heraus zu finden, ob irgendwo ein "Knopf" oder Ängste vorlagen, doch ich wusste es nicht. Sie zog zirka um 12.30 Uhr eine andere Hebamme hinzu und sie meinte, dass wenn die Wellen auch mit den homöopathischen Mitteln nicht stärker werden, wir ins Spital verlegen müssen für stärkere Wehenmittel... Maurin ging es während dem ganzen Gebrtsprozess immer sehr gut, doch hatten sie Bedenken um meine Kräfte....
Sie haben mich bereits im Spital angemeldet. Realisiert, was jetzt abgeht, habe ich erst, als mein Mann sagte "also dann fange ich mal an die Sachen zu packen..." und da wurde mir bewusst - NEIN, ich will nicht! Ich will hier bleiben und so gebären, wie ich es mir gewünscht habe! Vor meinem inneren Auge sah ich schon eine PDA, Kaiserschnitt und Spital....und ich wusste einfach dass es so gehen muss, wie ich es mir gewünscht habe. Ich bat noch einmal probieren zu dürfen und sie gaben mir eine halbe Stunde Zeit.


Es ist unglaublich, aber von diesem Zeitpunkt an, wusste ich plötzlich was ich zu tun hatte, die Wellen kamen immer heftiger, immer schneller und ich wusste nun, dass ich die Wellen nutzen musste, um nach unten zu schieben, nicht aus zu atmen. Von da an ging es vorwärts. In verschiedenen Positionen kamen wir stetig vorwärts bis ich dann denn Kopf mit den vielen Haaren fühlen konnte (was aber ein zugleich ein fast erschreckendes, wie auch freudiges Gefühl war) und um 13.50 war das kleine Wunder in meinen Armen und ich konnte es kaum glauben, dass es wirklich funktioniert hat und war so stolz auf mich, dies geschafft zu haben. Ich war überglücklich und alle andere hatten ebenfalls so Freude, dass sich (ich?) das Blatt nochmals gewendet hatte!
Die Schmerzen kann ich im Nachhinein nicht mehr beschreiben. Ich habe es schlichtweg vergessen, aber ich fand es nie schlimm oder nicht aushaltbar. Das Einzige was ich noch weiss, war der stechende Schmerz bei meinen Schamlippen, als der Kopf langsam durchtrat. Am Damm spürte ich nichts und es hat mir - EpiNo sei dank! - nicht verrissen, sondern lediglich eine kleine Schürfung gegeben.
Auch für meinen Mann war die Geburt sehr eindrücklich, er ist mir bestens beigestanden und hat mir jeweils sehr geholfen, während den Wellen zu entspannen. Er hat gesehen wie der Kopf und das ganze "Päckli" dann auf die Welt gekommen ist und mir in die Arme gelegt wurde.


Das Stillen hat von Anfang an geklappt und Maurin nimmt sehr gut zu.

Dank deinem Kurs konnte ich mein Grundvertrauen stärken, dass alles gut kommt und ich instinktiv wusste, dass ich natürlich gebären kann. Auch die Wichtigkeit des Entspannens während der Geburt, hat mir sehr geholfen!

Wir möchten uns noch einmal herzlich für deine Begleitung und deinen Kurs bedanken!!

Lucette - Wolhusen, Januar 2016 - Am 24.01.2016 war der verschobene berechnete Geburtstermin

Am 24.01.2016 war der verschobene berechnete Geburtstermin. Einen Tag danach musste ich zur Fruchtwasser und Plazentakontrolle zur Frauenärzten, welche meinte, dass ich doch schon in der 41 1/7 Woche bin, da ihre Kollegin beim letzten Untersuch vergessen hatte den verschobenen Geburtstermin aufzuschreiben.

Mein Bauch sah noch gar nicht nach baldiger Geburt aus, unser Kind war noch nicht ins Becken vorgerutscht und machte keine Anstalten zu kommen. Gleich nach den FA-Termin bin ich mit meinem Mann zur Hebamme gefahren, wo wir abgemacht hatten zuzuwarten und uns nicht verrückt zu machen.

Meine Hebamme hat meinem Mann gezeigt wie er mir am Rücken im Beckenbereich mit einem „Moxa-Stab“ das Becken vorbereiten konnte...

Am selben Abend noch haben wir uns Zeit genommen um das Becken zu wärmen, immer und immer wieder machte ich die Meditation vom Vorbereitungskurs und stellte mir vor wie sich mein Becken weitet und öffnet.

In der Nacht vom 27.1.2016 um 01.00 bin ich aufgewacht, ich hatte Wellen im Abstand von 20 Minuten und freute mich total. Leise, ohne meinen Mann zu wecken bin ich aus dem Schlafzimmer geschlichen und habe es mir im Wohnzimmer bequem gemacht. Ich hörte mir die Meditation und positiven Affirmationen an und freute mich über jede Welle. Zwischen den Wellen bin ich immer wieder eingeschlafen. Der Abstand der Wellen nahm nach kurzer Zeit ab, nach einen Stunde hatte ich alle 10 Minuten eine, eine weitere Stunde alle 7 Minuten.

Um 04.15 habe ich meinen Mann geweckt, ich habe geschlottert und gezittert, meinte dass ich friere (die Hebammen haben mir danach erklärt, das ich soooo viel Energie verbraucht hatte und deshalb meine Muskeln zitterten). Mein Mann hat mich in den Arm genommen und geflüstert: „gehe ich heute nicht zur Arbeit?“ und mit mir geatmet. Ich bin anschliessend zuhause in die Badewanne gestiegen, und habe weiter geatmet. Mein Mann fragte mich ob ich ihn brauche, worauf ich merkte, dass ich ganz gut alleine weiteratmen wollte und konnte.

In der Badewanne wurden die Wellen stärker und häufiger, alle 6 Minuten, alle 5 Minuten. Zwischen den Wellen konnte ich mich immer supergut entsapannen. Ich habe die gesamte Geburt keine einzige Welle als Schmerz empfunden. Es war mehr eine willkommene, riesengrosse Urkraft. Meine Gebärmutter arbeitete und ich liess es zu, ich konzentrierte mich auf den entspannten Körper und genoss die RIESENKRAFT!

Plötzlich um 05.15 rief ich meinen Mann, er müsse jetzt im Geburtshaus anrufen, irgendwie wusste ich einfach, JETZT müssen wir los.

Im Geburtshaus angekommen, ich hatte schon den Drang zu schieben, hat mich die Hebamme erstmals an CTG gehängt und hatte das Zimmer wieder verlassen. Nach 20 Minuten kam sie zurück, worauf ich sie bat mich zu untersuchen, ich war mir sicher es konnte nicht mehr lange dauern.

Das Gesicht der Hebamme werde ich nicht mehr vergessen, mein Muttermund war volle 10cm geöffnet, und ich durfte, in die Badewanne.

Mein Mann hat die ganze Zeit mit mir geatmet und mir nach jeder Welle einen Anker gesetzt worauf ich mich immer tiefer und tiefer entspannen konnte. Er hat die perfekte Musik ausgewählt und mich zwischendrin mit dem Geburtspray berieselt.

07.00 In der Badewanne angekommen wurde die Kraft immer stärker, und ich mit jeder Welle entspannter.

07.40 Das Köpfchen wurde geboren. Ich habe zwischen den Wellen alles ganz bewusst wahrgenommen und zugesehen. Unser Sohn kam mit einer „Glückshaube“ zur Welt, das heisst, die Fruchtblase war bis zuletzt intakt und wurde auch nicht eröffnet.

07.55 Bei der letzen Welle durfte mein Mann unseren Sohn mit wenig Hilfe der Hebamme in Empfang nehmen und mir auf die Brust legen.

Während der ganzen Geburt habe ich enorme übergeordnete Kräfte und Licht wahrgenommen. Die letzten 15 Minuten ist einen zweite Hebamme dazugekommen, diese hatte beim Anblick der Ruhe und unserer Geburt Tränen in den Augen.

Wir sind überglücklich, dass „Joa Kim“ so friedlich und sanft auf die Welt kommen durfte.

30 Minuten nach der Geburt bin ich Frühstückend im Schneidersitz auf dem Bett gesessen und habe meinen Sohn bestaunt. Keinen Dammriss, keine Verletzungen, ich war „Putzmunter“ und strahlte mit meinem Mann um die Wette.

Leonor - Knonau, Januar 2016 - Da ich schon 12 Tage über dem ET war & und meine Plazenta

Da ich schon 12 Tage über dem ET war & und meine Plazenta nicht mehr so knackig aussah, nahmen meine Hebamme und ich nun vor, mit Wehenspray die Geburt einzuleiten. Alle anderen und natürlichen Versuche scheiterten leider und der Spital sass mir langsam aber sicher im Nacken. Ich hatte echt Angst, dass ich nicht im Geburtshaus gebären darf sondern, wie bei der 1.Geburt,  im Spital einleiten muss. Mein persönlicher Horror !

Also war ich für alles offen.

Und prompt schlug es an!

Um 15: 00 gestartet und um 17:00 war bereits klar, dass die Wellen fruchtbar waren.

Sie waren regelmässig, intensiv & verschwanden nach absetzen des Sprays nicht wieder. Perfekt!

Um 19:00 war die Fruchtblase offen. Die Freude war bei allen Beteiligten gross :D Die Wellen waren kräftig aber für mich nicht wirklich schmerzhaft. Auch dann nicht, als die Blase offen war & sie intensiver wurden.

Ich hab gegessen, gescherzt, mit Freundinnen geschrieben, Fotos bearbeitet und  dazwischen die wunderbaren, regelmässigen Wellen veratmet.

Es war eine absolut entspannte Sache. Ich hab es richtig genossen. Dann gab es im Geburtshaus auch noch mein Lieblingsessen . Ein Glückstag ;) . Es wurde Nacht und mein Mann, sowie die Hebammen gingen schlafen. Ich hab mich auch hingelegt aber merkte schnell, dass die Wellen während dem schlafen für mich schmerzhaft wurden & das wollte ich natürlich nicht ;) .

Darum bin ich im Geburtshaus rumgetigert und hab wieder konzertiert meine Wellen veratmet und so waren sie wieder absolut easy.

Um 5:00 morgens wollte ich dann ins warme Wasser. Ich war sehr müde & erschöpft & schlotterte.

Das warme Wasser tat unglaublich gut. Es regte die Wellen noch mehr an und trotzdem konnt ich mich noch mehr entspannen.

Bis jetzt war die Geburt genau so wie ich sie mir immer ganz fest vorgestellt hatte.

Ich hatte auch nie Angst :)

Plötzlich haben sich dann die Wellen verändert und eine gewaltige Kraft hat mich nach vorne gedrückt! Ich war am Schluss!!

Ich kannte die "Presswellen" nicht, da ich bei der ersten Geburt eingeleitet wurde und nach Tagen voller unbrauchbaren WEHEN, kurz vor Schluss eine PDA bekam.

Ich hab in meinem Leben noch nie so eine gewaltige kraft erlebt. Eine echte Urkraft!! Ich muss sagen, die waren auch schmerzhaft aber von 15h Geburt waren das sechs Wellen (sechs Wellen ! Nicht Stunden !!) die ich als schmerzhaft empfand. Das ist ja nichts!

Und, trotz Schmerzen, haben gerade diese Wellen mich so unglaublich beeindruckt. Ich empfand sie als absolute Bereicherung für mich als Frau und Menschen. Sowas hab ich echt noch nie erlebt . Und das meine ausschliesslich nur positiv!

Um 8:14 gebar ich unsere Tochter sanft im Wasser.

Ohne Schmerzmittel, ohne Hilfsmittel ( ausser der Einleitung ), ohne Komplikationen, ohne reissen.

Einfach unglaublich ! Ich war nach meiner ersten Geburt schrecklich kaputt und es war mir so übel. Ich lag da und war richtig belämmert von all den Mitteln die ich in mir hatte.

Jetzt hatte ich unser Bebe im Arm und war nur überwältig!

Sie war ganz ruhig und hat mich ganz verwundert angeguckt :D Auch für meinen Mann war diese Geburt unglaublich schön! Wir sind richtig beflügelt ! Auch jetzt noch, einen Monat später :)

Liebe Nicole, wir haben deinen Kurs so gerne besucht und er hat uns wahnsinnig viel gebracht. Du machst einen fantastischen Job und ja, ich hatte meine perfekte Geburt !

Ich würd sofort wieder gebären, denn diesmal kann ich wirklich sagen: es war das schönste Erlebnis meines Lebens :) .

Wir danken dir so sehr für alles!!

p.s. unsere Tochter ist ein wahres HypnoBaby, ist nämlich echt ganz entspannt& schläft seit fast Anfang an durch!! 

Samira - Honau, Oktober 2015 - Als erstes möchte ich mich bei dir bedanken. Ich habe unglaublich viel in deinem Kurs gelernt, danke dir!

Als erstes möchte ich mich bei dir bedanken. Ich habe unglaublich viel in deinem Kurs gelernt, danke dir!

Meine Geburt war wunderschön und magisch. Ich hatte vor deinem Kurs wirklich schreckliche Angst. Ich konnte mir niemals vorstellen, dass ich das schaffen würde. Doch in deinem Kurs habe ich gelernt mir und vor allem meinem Baby zu vertrauen.

Ich hatte am 20.10.2015 ca. um 12 Uhr mein Blasensprung (4 Wochen zu früh) fühlte mich aber sonst ganz normal und fit. Darum packte ich am Nachmittag gemütlich meinen Koffer. So ca. 19 Uhr merkte ich die ersten Wellen. Sie waren überhaupt nicht schmerzhaft nur etwas unangenehm weil es sich anfühlte wie ein leichter Krampf. Ich legte mich hin und nahm jede Welle gedanklich an. Ich schloss dabei die Augen und bat meine Engel in der geistigen Welt um Unterstützung. Um 21.30 machten wir uns auf den Weg ins Geburtshaus Stans. Sie untersuchten mich und schon um 22 Uhr durfte ich in das Gebärzimmer.

Ich habe mich für eine Wassergeburt entschieden. Es war angenehm und ich fühlte mich sehr geborgen in der Wanne. Mein Mann wusste was er zu tun hatte, immer Körperkontakt mit mir. Damit ich seine Wärme, Duft und Anwesenheit spürte. Während der Geburt hatte ich praktisch nie die Augen offen. Ich war in einer tiefen Entspannung. Zwischen den Wellen konnte ich mich sehr gut entspannen, dass ich manchmal sogar fast einschlief. Als der Kopf von meinem Baby kam, spürte ich ein starkes Zupfen, dass mich schliesslich aus meiner Entspannung riss und ich kurze Schmerzen hatte. Doch das waren nur wenige Sekunden und meine kleine Prinzessin war um 00.52 Uhr da. Den Augenblick werde ich nie vergessen, als ich sie aus dem Wasser nahm und an mich drückte. Sie sah mich mit ihren runden riesigen Augen an und fing leise an zu wimmern. Meine Tochter wurde sanft und ohne schmerzen geboren. Sie ist so wunderschön und ich bin riesig stolz auf mich und auch auf meinen Partner. Durch seine Anwesenheit bekam ich die Sicherheit mich völlig zu Entspannen.

Giulia - Greppen, August 2015 -Unsere erste Geburt war eine sehr anstrengende Spitalgeburt.

Unsere erste Geburt war eine sehr anstrengende Spitalgeburt. Unter Anderem wurde anscheinend mein Steissbein total verschoben und ich konnte 2 Jahre lang nicht mehr richtig sitzen. Osteopathie hat zwar Linderung verschafft, aber auf einem harten Stuhl sitzen war immer noch unmöglich!

 

Bereits vor der zweiten Schwangerschaft war mir bewusst, dass wir etwas anders machen müssen. Der erste Punkt war eigentlich sofort klar: wir wollten im Geburtshaus Stans gebären! Jedoch machte mir die Autofahrt von 45 Minuten etwas Sorgen. Nicht weil ich Angst hatte, es nicht bis ins Geburtshaus zu schaffen (die erste Geburt dauerte schliesslich 12 Stunden), sondern dass die Wehen während der Fahrt und den zahlreichen Bodenwellen kaum auszuhalten sind. So war auch der zweite Punkt schnell klar: Mentale Geburtsvorbereitung!

 

Wir haben  ein Einzelcoaching bei Nicole gebucht. Dabei haben wir die erste Geburt mit ihr verarbeiten können und das Beste war, dass wir die Verletzung des Steissbeins mittels Hypnose beheben konnten. Es war ein unglaubliches Erlebnis und wir konnten kaum glauben, dass nach über 2 Jahren diese Schmerzen plötzlich weg waren!!

 

Nach dem Coaching habe ich jeden Tag geübt und mich sehr wohl dabei gefühlt. Es entwickelte sich zu meiner täglichen Auszeit, welche ich einfach gebraucht habe und mich dabei so entspannen konnte, dass ich mich die ganze Schwangerschaft hindurch besser gefühlt habe.

 

Am Mittwoch, 26. August 2015, ging ich wieder in die geburtsvorbereitende Akupunktur. Unser Baby war zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Becken und auch sonstige Geburtsanzeichen, Senkwehen etc. hatte ich praktisch nie. Seit wenigen Tagen hat die Gebärmutter lediglich ein bisschen mehr gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt freute ich mich einfach total auf die Geburt und konnte es kaum erwarten. 

Ich war am Abend etwas unruhig und schaute noch TV. Irgendwann nach 23 Uhr bin ich auch eingeschlafen und erwachte, als mich eine Welle durchflutete. Ich schaute auf den Wecker und es war 00.51 Uhr und schlief weiter. Plötzlich fühlte ich es wieder: eine Welle, die ich gleich als Übung zum veratmen nutzte. Nach ca. 30 Minuten wurden sie doch immer stärker und stärker und ich habe die Abstände sowie die Dauer der Wellen gemessen. 4-6 Minuten Abstände und Dauer 1 Minute! Hmm, doch keine Senkwehen? Ich wecke mal vorsichtig meinen Mann, der meint, ich sei zu ruhig für richtige Wellen und solle doch weiter schlafen oder ins Wohnzimmer gehen. Die Geburt sei es sicher noch nicht. Um 2.50 Uhr habe ich mich entschieden, meine Mutter anzurufen, dass sie sich auf den Weg machen soll um bei unserer älteren Tochter zu sein. Ich merkte jetzt plötzlich, dass es prässiert - nicht wegen den Wellen, sondern einfach ein innerlicher Drang sagte mir, dass wir SOFORT ins Geburtshaus aufbrechen sollen.

 

Wir fahren um 3.30 Uhr los, Richtung Urnerland und Stans. Im Axen erneuern sie wohl praktisch in jedem Tunnel die Lichter und haben überall Ampeln aufgestellt, wo wir halten müssen. Ungeduldig steigt mein Mann aus, um den Arbeitern mitzuteilen, dass wir es eilig haben… da geht es aber auch schon wieder weiter. Ich bin ganz bei mir und dem Baby, ich freue mich total es kennenzulernen und bin mir bewusst, dass jede Welle uns näher bringt. ich sage ihm, dass es noch schön warten soll bis wir im Geburtshaus ankommen… Ich fühle mich sehr gut und Markus hilft mir wunderbar mit dem Atmen. Um 3.45 Uhr platzt dann die Fruchtblase. Was für eine Wohltat! Im Seelisbergtunnel wird mir bewusst, dass die Wellen wohl schon sehr kurz aufeinander kommen. Ich werde lauter und lauter, bin jedoch immer schön entspannt. Zwischen den Wellen durchflutet mich immer wieder positive Energie und es geht mir super! Schliesslich kommen wir dem Geburtshaus auch näher und näher und ich freue mich so darauf.

 

Ausfahrt Stans Nord gesperrt wegen Baustelle. Also, nächste Ausfahrt Stansstad - auch gesperrt! Ausfahrt Hergiswil nehmen wir, Markus wird aber sehr nervös und ich beruhige ihn wieder, dass es kein Problem sei.

 

Bald kommen wir am Ziel an und ich merke wie die zwei letzten Wellen anders sind - viel intensiver. Mein Gefühl sagt mir, dass ich jetzt in der Übergangsphase bin. Als wir beim Geburtshaus vorfahren, wartet bereits die Hebamme auf uns. Ich warte noch kurz im Auto bis die Welle ganz vorüber ist und steige dann aus. Es geht direkt in den Gebärsaal. Als ich ihn betreten habe, dachte ich einfach nur „WOOOW“! Es hat mega fein gerochen, schön gedämpftes Licht und die Türe war mit einem Sichtschutz abgetrennt, einfach zum Wohlfühlen und wie ich es mir erträumt habe.

Die Hebamme untersucht kurz die Herztöne vom Baby und da ist alles in Ordnung. Nach einer weiteren Welle untersucht sie nun meinen Muttermund und sagt „Oh, da hast du ja schon schön gearbeitet! 3-4cm Offen!“. Waaaas??? Erst 3-4cm?? Und was ist mit meinem Gefühl von Übergangsphase und so ca. 8cm?? Und bei der nächsten Welle kann ich mich kaum noch beherrschen… wenn es jetzt noch stundenlang mit diesen kurzen Abständen weitergeht, weiss ich echt nicht, woher ich noch mehr Kraft nehmen kann…

Dann kommt die nächste Welle und es presst einfach. Ich erschrecke total und sage sofort, dass dies doch nicht sein kann??!! Aber die Hebamme schaut nochmals nach und beruhigt mich, das Köpfchen habe nun alles eröffnet und ich darf also pressen und loslassen. Sie sagt sogar meinem Mann, dass er das Köpfchen bereits sehen könne - er kann es gar nicht glauben, dass das so schnell geht! Diese Presswehen fühlen sich sogar recht angenehm an und mein Körper arbeitet einfach von selbst. Bei der zweiten oder dritten Presswehe kommt nun bereits das Köpfchen - wir können es gar nicht glauben. Es ist so eine wahnsinnige Erleichterung und ich bin einfach nur noch überglücklich. Und schon ist es soweit, die letzte Presswehe und das Baby ist um 4.32Uhr geboren!

Auf dem Weg ins Wochenbettzimmer bestaunen wir noch den wunderschönen Sonnenaufgang und machen ein paar Fotos… Einfach alles ist perfekt…

 

Raphaela - Emmetten, Juni 2015 - 3 Wochen zu früh (vor berechneten Termin) am Arbeitsplatz ist mir

3 Wochen zu früh (vor berechneten Termin) am Arbeitsplatz ist mir die Fruchtblase geplatzt um halb neun am Morgen .Da es mir ansonsten gut ging, bin ich schnell nach Hause gefahren. Um 11 Uhr bin ich ins Krankenhaus gefahren um abzuklären ob es tatsächlich die Fruchtblase war oder ich plötzlich an Blasenschwäche leide. Siehe da, in der Tat wars  die Fruchtblase gewesen.

Da sein Köpfchen ziemlich weit unten lag kam immer mal wieder etwas Fruchtwasser aus und nicht alles auf einmal. Ich sollte dann im Krankenhaus bleiben.  Da es mir immer noch gut ging und der Muttermund erst 1 cm offen war , ging ich auf meinen Wunsch wieder nach Hause . Zur Kontrolle sollte ich mich am Abend gegen neun Uhr nochmals im Krankenhaus Zeigen. Zu Hause habe ich dann ein Vollbad genommen, die Entspannungs CD gehört , was gegessen und um 15 Uhr wusste ich plötzlich was "Wellen " sind!!

Da wollte ich schnellstmöglich ins Krankenhaus. Um ca. 15.20 Uhr war ich im Gebärsaal. Nach Badewanne war mir nicht mehr zu Mute und das Bett wollte ich auch nicht mehr verlassen. Mein Muttermund war bei der Ankunft bereits voll offen und um 18.08. Uhr erblickte unser Baby schon das Licht der Welt. Das heißt es war eine sehr kurze und intensive Geburt.

 

Cécile - Neudorf, Dezember 2014 - Unser Junge kam am 24. Dezember auf die Welt

Unser Junge kam am 24. Dezember auf die Welt :) und ich wollte mich von ganzem Herzen bei dir bedanken. Du hast mir den Schlüssel für eine wundervolle Geburt gegeben und für das bin ich so dankbar. Du machst einen wundervollen Job, ich werde jedenfalls jede Bekannte zu dir schicken :) ob sie dann kommen liegt in ihrer Wahl…

Als ich am 1. Oktober 2012 unseren ersten Sohn geboren hatte, war dies leider alles andere als eine schöne Erfahrung. Es ging Stunden, ich musste dann vom Geburtshaus ins Spital fahren, bekam eine PDA und nach vielen Stunden mussten sie mir einen maximalen Dammschnitt machen und ihn mit der Saugglocke rausholen. Er wurde sofort gepackt, abgerieben, Sauerstoff gegeben und zur Kontrolle der Sauerstoffsättigung gepikst. Genau so wie es in meinen schlimmsten Alpträumen vorkam… 

Als ich dann wieder schwanger wurde, war für mich klar, dass ich für die bevorstehende Geburt etwas unternehmen musste und mir war klar, dass dies auf der mentalen Ebene passieren muss. Ich muss ein Werkzeug haben, ich muss mich mental vorbereiten können, etwas das mir Sicherheit gibt. All diese Bedürfnisse wurden dann im Hypnobirthing Kurs bei Nicole abgedeckt. Darüber hinaus wurden sogar meine Ängste von der ersten Geburt angeschaut und "therapiert".

Ich habe mich in den letzten Monaten sehr mit dem Dossier auseinandergesetzt. Ich habe jeden Mittag die Affirmationen gehört, die Meditation gemacht und meinen Atem geübt. Mir die öffnende Rose vorgestellt und das Bild von der perfekten Geburtslage angeschaut und meinem Baby "geschickt". 

Als ich dann an diesem Samstag 23.12. den ganzen Tag schon Vorwehen hatte, konnte ich die Atemtechnik hervorragend üben. Mich über jede Welle zu freuen, willkommen zu heissen. Als dann um 19.00 Uhr mein Mann endlich von der Arbeit nach Hause kam und die Betreuung von unserem 2 jährigen Sohn übernahm, konnte ich richtig loslassen. Ich ging in die Badewanne und hörte die Affirmationen und machte dann die Meditation. Die Wellen wurden immer intensiver, aber ich konnte sehr gut in die Schmerzen reingehen. Etwa um 23.00 Uhr fuhren wir dann los, 30 Minuten Autofahrt. Ich hatte meine kleine Ipodstation festumklammert und hörte mir die ganze Autofahrt die CD an. Die Wellen waren schon sehr intensiv und ich konnte sie wunderbar annehmen und habe mir immer wieder die öffnende Rose vorgestellt. 

Die Hebamme im Geburtshaus hat dann gemeint, wunderbar, der Muttermund ist schon 7cm offen! Wow was für eine Nachricht und ich hatte die Wellen noch gar nicht als so "schlimm" wahrgenommen. Es ging dann schnell in die Badewanne, ich konzentrierte mich total auf den Atem, war ganz bei mir und meinem Baby. Das Bedürfnis zu schieben kam dann schon bald und ich erlebte Momente wo mich eine unglaublich grosse Energie durchfloss. Unbeschreiblich! Ich wusste genau was ich tat, ich war 100% Frau und genau so habe ich es mir gewünscht.

Mein Junge wurde mir sofort auf die Brust gelegt, er atmete, schrie aber keine Sekunde. Es war ein unglaubliches Gefühl, so magisch, so harmonisch. Überwältigend!! Wir haben die Nabelschnur auspulsieren lassen und im Geburtshaus wurden sowieso all unsere Wünsche erfüllt. Ich hatte ihn noch Stunden nackt auf mir, zusammen in ein Tuch gewickelt und unter der Decke. Es war eine wunderschöne Geburt und ich bin unendlich dankbar für dieses Erlebnis!

Liebe Nicole, du siehst, die mentale Geburtsvorbereitung war erfolgreich und deine CD ist Gold wert wenn man wirklich damit arbeitet :)

Ich möchte mich von Herzen bedanken und mach weiter so :)

Lina - Kriens, November 2014 - Der Geburtstermin war am 22. November

Der Geburtstermin war am 22. November 2014.....Unser Sohn kam am 30. November 2014 zur Welt.

Nach etwas drängen der Ärzte, man müsse das Baby etwa "holen", respektive, bald die Geburt einleiten, da das Baby sehr leicht sei,( was überhaupt nicht stimmte!!!, unser Baby war sogar schwerer als unser Erstgeborener.... :-P ), setzte ich mich mit meinem Homöopath in Verbindung. Er empfiehl mir etwas zu nehmen (Kügeli), damit das Baby auf natürliche Art und Weise, aber noch Zeitig zur Welt kommen darf ;-)

Am 2. Tag, nach Ende der Einnahme der erhöhten Potenz, fingen die Wellen an... :-) 

Alles ging ganz sanft voran und ich war erst gar nicht sicher, ob das jetzt ernst ist...zum Glück sagte mir die Hebamme jedoch, wir sollen ins Geburtshaus kommen....

Am 29.11. um 23.30Uhr kamen wir im Geburtshaus Oberkirch an und um 2 Uhr Nachts war unser Baby schon da!

Mir brachte die Vorbereitung sehr viel! Mir kam immer wieder in den Sinn, was auf der CD gesprochen wurde!

Ich wusste genau, dass ich mit meinem Körper im Einklang sein muss, mit und nicht gegen ihn arbeiten darf...

So konnte ich unserem Baby helfen, zur Welt zu kommen und konnte mich immer wieder lösen, wenn ich mich verkrampfte!

Klar, es ist kein Spaziergang, eine Geburt...aber im Vergleich zur 1. Geburt, sind es Welten!!!! Im Nachhinein bin ich riesig happy, wie es gelaufen ist!!!!

Und die Erfahrung, wie es ist, wenn man zwischen den Wellen sogar verschnaufen, sich erholen, neu sammeln und Kraft tanken kann, war für mich riesig!!!!

Wir freuen uns sehr über die Geburt unseres zweiten Sonnenscheins und geniessen nun die Zeit zu viert! :-)

Es lohnte sich wirklich, all diese Vorbereitungen getroffen zu haben!

Wir wünschen Dir und der ganzen Familie frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, mit viel Freude und Gesundheit!

 

Mona - Churwalden, November 2014 - Am Montag 3. Nov. um 5. 19h ist unsere Tochter geboren.

Am Montag 3. Nov. um 5. 19h ist unsere Tochter geboren. Wir sind alle gesund und überglücklich, unendlich dankbar über das Gechenk einer gesunden Tochter. Unser Baby war zum erstaunen aller (wegen meinem kleinen Bauch) 3125g schwer und 52cm lang. Und wir hatten eine WUNDERSCHÖNE Geburt, eine Traumgeburt wenn man dies so sagen kann:-)

Kurz vor Mitternacht kam unser sohn zu uns ins Bett und ich merkte dass ich Wehen hatte. Ich probierte wieder zu schlafen und beobachtete ob das echte Wellen sind. Irgendwann brauchte ich eine Uhr um mal die Abstände der Wellen zu sehen, meinem Gefühl nach kamen sie nahe aufeinander, ich war unruhig und musste oft aufs WC, geschlafen habe ich nicht mehr. Um 3.15h weckte ich meinen Mann, rufte ins Spital an und unsern Babysitter, denn ich hatte nun Durchfall, musste Erbrechen und schlotterte nur noch, das Baby wollte kommen. Vor dem Einsteigen ins Auto sah ich in den wunderschönen klaren Sternenhimmel und spürte ganz stark diese universelle Energie in mir, diese Verbundenheit mit allem. Als wir losfuhren ins Spital hatte ich das Gefühl den Kopf schon beim Kreuzbein zu spüren. Ich stellte mir immer die Rose vor, und wie auch bei der ersten Geburt war ich völlig ruhig. 

Im Spital um ca. 4. 10h sah die Hebamme uns an und meinte, das gehe nicht mehr lange, wir machen alles bereit und dann sei das Baby da. Die haben ein gutes Gespür für solche Sachen:-). Sie liess uns ziemlich machen wie wir wollen, die Wellen kamen immer heftiger in kürzeren Abständen, ich hielt mich am Tuch und an meinem Mann fest und kam mir vor wie eine Piratin in einem wilden Sturm. Ich spürte wie das Baby runter rutschte, hatte das Bedürfnis zu schieben und unser Prinzessin rutschte in 2-3 Wellen raus wie auf einer Rutschbahn, fast wie von alleine. Sofort legte die Hebamme sie mir auf die nackte Haut und unser Baby war ganz ruhig und zufrieden. Wir konnten alle unsere Wünsche  erfüllen lassen. Ich hatte keinen Dammschnitt und konnte schon bald wieder normal sitzen. Danke dir vielmal liebe Irene für deine Unterstützung, das gab mir viel Kraft und Sicherheit und ich konnte immer meinen Fokus behalten.

Jetzt sind wir uns am eingewöhnen, unsere Tochter ist ein sehr zufriedenes Baby.

 

Jeanette - Buttisholz, Juli 2014 - Unsere Tochter ist am 26.7.2014, 00:16 Uhr auf die Welt gekommen.

Unsere Tochter, ist am 26.7.2014, 00:16 Uhr auf die Welt gekommen. Es ging am 25.7.2014 um 22.00 Uhr mit den ersten Wehen los. Vom Timing her super, da unsere ältere Tochter schon im Bett war und geschlafen hat. Ich war mir ziemlich schnell sicher, dass wir in Kürze ins Spital fahren werden. Mit dem Wehenzähler haben wir die Wellen aufgeschrieben und sahen, dass sie bereits alle 5-6 Minuten kamen. Das langsame Ein- und Ausatmen ging gut und hat mir sehr gut geholfen, die Wellen gut zu veratmen. Wir riefen um ca. 23.00 Uhr meine Mutter an und baten sie zu kommen. Dann riefen wir im Spital an und meldeten uns an. Wir sagen, wie würden in ca. 30-45 Minuten kommen. Als meine Mutter eingetroffen war, machten wir uns umgehend auf den Weg. Dies vor allem auf mein Drängen hin. Ich spürte, dass es losging. Bei unserer älteren Tochter hat es genau gleich angefangen. Auf dem Weg ins Spital hörte ich noch einmal die Affirmationen und fühlte mich bereit zu gebären.

Im Spital angekommen (ca. 23.30 Uhr) wurden wir ins Gebärzimmer geführt. Ich wurde untersucht, Muttermund war ca. 3-4 cm geöffnet. Dann wurde ich an einem mobilen Messgerät für die Herztöne und die Wellen angeschlossen. Ich verlangte den Mayahocker und den Gymnastikball und bat die Hebamme das Licht zu dimmen und das Gebärbett auf Brusthöhe zu stellen. Ich habe schon während der Vorbereitung gemerkt, dass es für mich angenehm ist, wenn ich mich mit den Ellenbogen abstützen kann und mein Mann mir den Rücken massiert. Gut, die Hebammen machte das also alles. Zwischendurch nestelte sie immer mal wieder an dem Messgerät an meinem Bauch herum, da das blöde Ding irgendwie die Herztöne nicht richtig aufzeichnete. Obwohl ich das etwas nervig fand, ignorierte ich es und konzentrierte mich auf meine Atmung. Dann fragte die Hebammen ob sie das Wasser in der Wanne schon einlassen sollte. Ich sagte ihr, dass ich aber erst ganz am Ende ins Wasser gehen möchte. Sie antwortete, dass es schon etwas dauere bis das Wasser eingelassen sei und man immer wieder etwas warmes Wasser nachlassen könne. Gut sagte ich, vielleicht habe ich doch Lust früher ins Wasser zu gehen (gut haben wir das Wasser eingelassen...).

Danach antwortete ich nicht mehr auf alle Fragen. Ich hörte sie zum Teil auch nicht mehr. Ich wusste ja, mein Mann kann Auskunft geben. Ich konzentrierte mich voll und ganz auf meine Atmung. Mein Mann holte in der Zwischenzeit noch unsere Kliniktasche aus dem Auto. Für einen kurzen Moment war ich alleine, da auch die Hebamme etwas holen ging. Genau in diesem Augenblick geschah es, dass ich plötzlich eine andere Art von Welle spürte. Intensiver und mit dem Drang zu schieben. Ich erschrak etwas und dachte, wo bleibt denn mein Mann. Zuerst kam die Hebamme herein uns sah, dass ich den Drang hatte zu schieben. Gleich darauf kam mein Mann. Ich stand am Gebärbett nach vorne angelehnt. Mein Mann massierte meinen Rücken. Ich wollte gerade meinen Ipod einstöpseln um die Meditation zu hören, da machte es flutsch und die Fruchtblase platzte. Ich erschrak erneut etwas, huch was ist denn das. Das war aber das Letzte was ich klar denken konnte. Ich spürte, dass ich sofort ins Wasser wollte. Ich zog mich aus und legte mich in die Wanne. Mein Mann nahe bei meinem Kopf. Von da an hatte ich meine Augen geschlossen und es ging los.

Ich spürte den Drang zu schieben und die Hebamme sagte tatsächlich, fühlen sie, das Köpfchen ist schon ganz unten. Ich fühlte es mit meinen Händen. Ich wusste, es ist wirklich so, das Baby kommt jetzt auf die Welt. Während einigen Wellen spürte ich ein ziemlich scharfes brennen, als das Köpfchen rauskam. Aber es war ein unglaubliches Gefühl, ich musste gar nicht viel machen. Die Hebamme sagte mir noch etwas wie, ja, das ist jetzt der schmerzhafte Moment. Ich wusste aber, es geht vorbei. Und es war auch kein Schmerz, es war einfach einen unglaublich grosser Druck (ich bin überzeugt auch dank dem Epi-No). Dann war das Köpfchen auch schon da. Ich hörte von Weitem was die Hebamme und meine Ärztin sagten.

Wann die Ärztin dazukam merkte ich nicht mehr, auch dass eine 2. Hebamme kam merkte ich nicht. Das Wichtigste was ich hörte war mein mann der sagte, ich bin bei dir Schatz. Dann noch ein paar Wellen und die Kleine war geboren. 45 Min nachdem wir im Spital waren um 00:16 Uhr. Leider wurde sie sofort abgenabelt, da anscheinend die Nabelschnur zu kurz war. Aber ja, das war mir am Ende dann auch egal. Sie wollten mir ja noch Zugang stechen an der Hand als ich in der Wanne war. Das merkte ich aber auch nicht mehr wirklich. Ich hörte nur wie sie sagte, oh, jetzt müssen wir improvisieren. Mein Mann erzählte mir dann, dass die 1. Hebamme schnell merkte, dass es zu spät ist und gab der 2. Hebamme zu verstehen, dass sie es lassen könne.

Unsere Tochter war nach der Geburt die nur 2Std. 15 min dauerte ganz ruhig und schrie nicht. Kurz darauf nahm die Ärztin unsere Prinzessin dann doch kurz zu sich rüber. In dieser Zeit kam ich aus der Wanne und ging auf das Gebärbett. Die Plazenta kam ohne Probleme. Gemäss meinem Mann massierte die Ärztin unsere Tochter, die dann doch noch anfing lauter zu werden. Ich bekam sie dann sofort auf die Brust gelegt und wir hatten viel Zeit mit ihr. Ich musste ein ganz wenig genäht werden.

Für uns war es die perfekte Geburt. Es ging zwar alles ganz schnell, aber für uns absolut gut. Ich fühlte mich während der Geburt stark und hatte viel Vertrauen in mich. Ich konnte einfach loslassen. Ich bin immer noch tief berührt von dieser Erfahrung. Unsere Kerzen, die Musik, die Bilder und unsere Snacks waren nach der Geburt immer noch in der Tasche verstaut. Aber ich bin mir sicher, dass die Vorbereitung durch die Mediation usw. sehr viel geholfen hat um uns optimal auf den grossen Moment der Geburt vorzubereiten. Auch wenn ich während der Geburt nicht bewusst in Hypnose war, so war ich doch ganz bei mir und bei meinem Körper.

Liebe Nicole, du siehst, unser grosser Wunsch von einer natürlichen Geburt hat sich erfüllt. Wir sind unendlich glücklich und dankbar. An dieser Stelle noch einmal ein grosses Dankeschön an dich und deinen tollen Kurs.

Malin - Hitzkirch, Juni 2014 - Am 11. Juni durften wir unseren

Sterngucker Baby

Am 11. Juni durften wir unseren Sohn in Empfang nehmen. Wir sind überglücklich und dankbar, dass er gesund ist und alles so gut ging.

Der errechnete Geburtstermin war ja der 1. Juni. Wir mussten uns demnach noch etwas gedulden, bis unser Prinz bereit für die Geburt war. Für mich selber war das gar nicht so schlimm und wir genossen noch wunderschöne Pfingsttage. Ich wusste jedoch, dass ich bald zur Einleitung müsste, wenn es nicht von selbst los ginge und das stresste mich schon, weil ich unbedingt wollte, dass das Baby und mein Körper den Startschuss für die Geburt geben können.

Sicher auch deshalb, weil die Einleitung meines ersten Kindes alles andere als schön war. Schon in dieser Situation fühlte ich mich gestärkt und selbstsicher meinen Weg zu gehen, was ich bestimmt auch deinem Coaching und den Entspannungsübungen (die ich nach unserem Treffen fleissig übte) zu verdanken hatte. Am 11. vormittags hätte ich einen Termin im Spital für die Besprechung der Einleitung gehabt, doch in der Nacht um ca. 1. Uhr, nach einer Stunde schlaf;-), hatte ich erstmals eine stärkere Welle. Das war ein Moment wo ich kurz erschrak. Ich habe ja schon sehnlichst darauf gewartet, dass es endlich von alleine los geht als es dann soweit war, kam ganz kurz ein Angstgefühl in mir hoch. Danach hatte ich die ganze Geburt über überhaupt keine Angst mehr.

Ich rief dann etwas später beim Spital an, weil ich auch recht blutigen Ausfluss bekam. Sie rieten mir bald zu kommen weil es beim 3. auch schnell gehen könne. Ich wollte eigentlich nicht zu früh in den Spital aber wir fuhren dann und waren um 4 Uhr nachts dort. Zwei ganz liebe Hebammen empfingen uns und ich fühlte mich super wohl. Der Muttermund war 2 cm geöffnet. Ich hörte dann die CD von dir und andere Entspannungsmusik und konnte so tiptop mit den Wellen umgehen. Ins Wasser konnte/wollte ich noch nicht weil die Wellen noch nicht regelmässig genug kamen.

Um 7 Uhr gab es einen Schichtwechsel. Die neue Hebamme war nett und hat mir nichts getan aber sie war mir so was von unsympathisch, dass ich zu meinem Mann sagte, dass ich mit ihr nicht gebären kann. Ich brauchte für die Geburt eine herzliche Person an meiner Seite und das war sie für mich nicht. Um 9 Uhr hat sie dann den Muttermund nochmals untersucht und der war immer noch bei 2 cm. Es kamen  noch die Ärzte und alle meinten wenig motivierend ich müsste wohl bald an den Wehentropf weil ich sonst für die eigentliche Geburt zu wenig Kraft mehr haben würde. Das wollte ich aber nicht und dem Baby ging es ja noch gut. Diese Situation war weniger toll, weil ich den Druck der Ärzte und der Hebamme im Nacken hatte. Aber ich war selbstbewusst genug auf meinem Weg zu bleiben. 

Mein Mann und ich gingen dann Treppen laufen und in den Park. Dann wieder aufs Bett wo ich auch mal etwas schlafen konnte. Ich kam super zuerecht mit den Wellen, war voll entspannt hatte null Angst. Ich war mir bewusst, dass die Wellen noch zu wenig kräftig waren doch hoffte ich, dass auch diese etwas bewirken. Um ca. 14 Uhr hatte ich nochmals eine Akupunktur und um 15 Uhr war endlich der Schichtwechsel. Die neue Hebamme kannte ich schon. Sie war super kompetent, herzlich und ich kannte ihre Einstellung auch bzgl. Schmerzmittel. Und sie kannte meine Wünsche. Daher wusste ich, dass Sie mich möglichst ohne Schmerzmittel durch die Geburt bringen wollen würde. Sie untersuchte mich und der Muttermund war immer noch nur 2 cm geöffnet. Das war dann doch deprimierend. Sie sprach dann mit mir und meinte, dass nun der Wehentropf vermutlich doch zum Einsatz kommen muss. Denn wenn ich nochmals 12 Stunden so weitermachen müsste, hätte ich dann kaum mehr genug Kraft. Ich wollte nun nochmals raus in den Park und die Hebamme empfahl mir zu einer Tanne zu gehen die mir Kraft gebe. 

Mein Mann und ich gingen einmal mehr die Treppe vom 8. Stock herunter. Und da war ich doch etwas am verzweifeln. Ich wollte nur noch heulen und mich irgendwo verkriechen. Ich dachte, dass ich nun nicht mehr um den Wehentropf herum käme, die Wellen dann für mich heftig werden und ich wie bei den ersten beiden Kindern eine PDA brauchte. Irgendwann standen wir dann beim Eingangsbereich unter einem Baum. Die Wellen waren nun stärker und kamen alle 2 Min. Unfreiwillig standen wir im Mittelpunkt der vorbei laufenden Leute. Ich viel sogar fast über einen Hund als ich während einer Welle in die Knie ging und dem Hund „Hallo“ sagen wollte;-) Für meinen mann war die Situation unangenehm mit der heulenden Frau unter dem Baum und drängte mich wieder rauf zu gehen. Der Weg erschien mir aber schwierig und ich wollte bleiben. Ich wollte nicht in dem kleinen Lift der immer wieder hielt, eine Welle bekommen. Ich muss dazu sagen, dass ich nun nicht mehr ruhig und entspannt war. Ich war laut und die Wellen waren schmerzhaft.

Irgendwie kamen wir dann doch wieder im 8. Stock an. Und es war so weit, ich bettelte nach einer PDA. Die Wellen waren nun schmerzhaft und ich sah noch einen langen, langen Weg vor mir. Die Hebamme erklärte mir, dass sie mich zuerst bei der nächsten Wehe untersuchen wolle um zu schauen, ob es sich nun tatsächlich um Geburtswehen handle. Sie untersuchte und es war wohl der schmerzhafteste Moment der ganzen Geburt. Nach dieser Welle erklärte sie mir, dass sich der Muttermund nun bei dieser einzigen Wehe von 2 auf 10 cm komplett geöffnet habe und das Baby nun käme. Ich staunte, war mental wieder top motiviert. Allerdings hatte ich nun das Ganze so gar nicht mehr unter Kontrolle. Der Schmerz und die Kraft überwältigten mich.

Nach einer Weile hatte ich wieder meinen Rhythmus gefunden und die Hebamme leitete mich super an was ich tun soll. Meine Lieblingsärztin kam auch dazu, was ich toll fand. Es stellte sich heraus, dass unser Baby ein „Sterngucker“ ist und daher musste ich ein paar Mal die Position wechseln, damit er durch das Becken kam. Um 16:58 h war es dann soweit und unser sohn kam zur Welt. Das Glück war/ist unbeschreiblich. Die Geburt war zwar lang aber richtig heftig war für mich nur die letzte Stunde. Ich kann nicht behaupten, dass die Geburt schmerzfrei war. Aber trotzdem denke ich voller Stolz und Freude an die Geburt zurück.

Und ich sprach schon rasch nach der Geburt von einem eventuellen 4. Kind;-) Diesmal ging mein Wunsch in Erfüllung ohne jegliche Schmerzmittel gebären zu dürfen. Ich hatte auch das erste Mal weder einen Riss (auch dank deinem Tipp den Epino regelmässig zu benutzen) noch eine Schürfung. Alles blieb heil und ich war rasch wieder fit. Ich denke, dass für unser Prinz die Geburt super sanft und ideal war. Er zeigte keine Anzeichen von Stress, die Herzschläge waren stets i.O. Und bisher ist er so ein liebes zufriedenes Kind, dass ich mich manchmal schon frage, ob ihm was fehlt weil er so ruhig ist.

Ich bin froh, habe ich mich so gut auf die Geburt vorbereitet und sehr dankbar für deine Unterstützung. Wie erwähnt, kann ich nicht sagen, dass die Geburt ohne Schmerzen war aber für mich diesmal ohne Angst und Panik, weitgehend selbstbestimmend und richtig schmerzhaft war nur die letzte Stunde.

Danke dir Nicole!

Lena - Obernau, Februar 2014 - Ende Februar ist unser Sohn zur Welt gekomme...

Ende Februar ist unser Sohn zur Welt gekommen. Ich möchte Dir zurückmelden, dass mir das Konzept Mentale Geburtsvorbereitung, und speziell Dein Coaching sehr geholfen haben. Ich habe die letzten Wochen der Schwangerschaft immer wieder die Übungen gemacht bzw. die CD gehört, immer, wenn ich mich so richtig entspannen konnte. Und ich habe zwei Bilder gemalt: Eines, um die erste Geburt abzuschliessen, und eines, wie ich mir die zweite Geburt wünschte. Ich habe das Skript gelesen und die Arbeitsblätter ausgefüllt. Und in jeder passenden und unpassenden Gelegenheit mit dem Geburts-Spray herumgesprayt und meinen Mann halb wahnsinnig gemacht damit :)). Und ich fühlte mich wirklich gut vorbereitet.

Unser Sohn ist zwei Tage vor dem errechneten Termin zur Welt gekommen. Nachdem ich den ganzen Tag ein wenig Wehen hatte und mich schon wieder aufregte, dass diese "Vorwehen" uns umsonst auf Trab halten, hat es dann um 16 Uhr angefangen, regelmässig zu werden. Notabene geschah dies, während ich mir das "Christmas-Special" der von mir heiss geliebten TV-Serie "Downton Abbey" zu Gemüte führte :). Plötzlich bemerkte ich auf dem "Zeitband" des Filmes, dass es doch schon alle 10 Minuten ziemlich zog, so dass ich auch die Augen jeweils für ein paar Sekunden schliessen musste, um bewusst atmen zu können. Nach dem "Filmli" ca. um 17.30 Uhr telefonierte ich in die Klinik und kündete an, dass wir spätestens um 18.30 Uhr da sein würden. Weil ich mir fest vorgenommen hatte, diesmal rechtzeitig ins Spital zu gehen, um dort in Ruhe anzukommen.

Dann rief ich meinen Mann an und stellte sicher, dass er in der nächsten Viertelstunde wirklich heim kam. Und als er da war, bestellte er dann ein Taxi. Wir waren ca. um 18 Uhr im Spital, die Wehen inzwischen schon sicher alle drei Minuten, und bis ich endlich in der Badewanne war, war es schon sehr intensiv. Die Badewanne war super, auch wenn ich am Anfang dachte, ich ertrinke während der Welle, weil ich mich ja dann nicht festhalten konnte, sondern mich völlig gehen liess… Aber andere hielten mich, und es ging alles schön vorwärts. Ich glaubte es fast nicht, als die Hebamme meinte, es dauere nicht mehr lang, und als unser Baby dann mit zwei Presswehen geboren wurde, war mein erster Gedanke: "Was, es ist schon vorbei?" :))))))

Ich war - natürlich - unglaublich erleichtert, meinen Sohn um 20.05 Uhr aus dem Wasser fischen zu können (nein, die Hebamme hat es gemacht, sie war schneller er als ich :)) Und es dauerte noch ziemlich lang, bis ich wirklich glaubte, dass er schon hier war und dass alles schon vorbei war - eben - so schnell. Wir gingen dann wie geplant nach ein paar Stunden wieder nach Hause, mitten in der Nacht, wieder mit dem Taxi, und der allerschönste Moment war, als ich in mein eigenes Bett schlüpfen konnte, mein Söhnchen im Bettlein gleich neben mir, mein Mann auf der anderen Seite, und einfach Ruhe und Geborgenheit, zuhause. Unsere Nachsorgehebamme, sie kam dann am anderen Morgen und von da an mindestens einmal am Tag, und es war alles einfach wunderbar und entspannt.

Sophie - Ennetmoos, September 2013 - Ich bin dir so unendlich dankbar. Die einfache ...

Die Geburt war fast perfekt :-) Das Allermeiste hat genau so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten, aber ein kleines (wenn auch wichtiges) Stückchen fehlte letztendlich. Aber ich beginne mal ganz vorne:

Nachdem es wegen Ferienabwesenheit und überlastung der Vertretung der Hausgeburtshebamme bis zum Schluss offen geblieben wäre, ob es mit der Hausgeburt tatsächlich klappt, entschieden wir uns schliesslich für das Geburtshaus Zürcher Oberland. Dieses ist zwar eine Stunde weit weg, aber wir waren zuversichtlich, dass wir das schaffen würden.
Durch eine glückliche Fügung fanden wir auch eine Doula, wodurch es möglich wurde, dass auch unsere dreijährige Tochter bei der Geburt dabeisein konnte, was sie sich und wir uns ganz fest wünschten.

Auch dieses Mal verstrich der Termin und am vierten Tag nach dem Termin kochten wir den "berühmten Auberginenauflauf" :-). Tags darauf um 23.00 Uhr setzten dann die Wellen ein. Sie kamen ziemlich bald im 5 min. Abstand und gegen 1.00 Uhr nachts fuhren wir dann los. Die Stimmung war wunderbar. Wir waren voller froher Spannung und guter Dinge. Das Atmen klappte super und so erreichten wir das Geburtshaus ohne Probleme. Nach dem üblichen CTG usw. legte sich die Doula mit unserer Tochter gegen 3.00 Uhr hin und mein Mann und ich gingen ins Geburtszimmer. Die Wellen waren gut zu verarbeiten und so versuchte ich dazwischen etwas zu dösen.

Gegen 5.00 ging das Gebärmuttersiegel ab und die Intensität der Wellen nahm zu. Es ging also schön stetig vorwärts.
Kurz darauf ging ich in die Wanne, wodurch ich die Wellen noch besser verarbeiten konnte. Gegen 9.00 Uhr öffnete sich die Fruchtblase spontan. Da aber die Abstände zwischen den Wellen nun wieder grösser wurden, empfahl die Hebamme, wieder "an Land" zu gehen, was wir auch machten (durch die nassen Haare hatte ich auch langsam etwas kalt). Etwas erstaunt, aber noch nicht beunruhigt waren wir, als ein Untersuch ergab, dass die Öffnung etwa bei 3 cm war.

Mein Bauch war nun aber bei den Wellen derart hart, dass das "Ballon aufblasen" nicht mehr funktionierte. Ich ging zur "Pferdeatmung" Über, womit ich ganz gut klar kam, wenn sich auch langsam die ErschÖpfung bemerkbar machte. Am Mittag hatte ich eine tränenreiche Krise, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten vor Müdigkeit und die Wellen zu verarbeiten kostete extrem viel Kraft. Ich dachte ich kann nicht mehr, aber mein Mann, die Doula und die Hebamme spornten mich zum Weiterarbeiten an. Die nächsten Stunden waren zwar nicht erfüllt von wildem Geschrei, eine Hypno- Geburt sieht aber anders aus. Die Wellen waren derart kräftig und in so kurzen Abständen, dass die Hebamme auch ohne Untersuchung davon ausging, dass etwas gegangen sein musste und schlug mir wieder die Wanne vor.

Dann wurde es 17.00 und obwohl ich Druck nach unten spürte, spürte ich auch tief drinnen, dass die jetzt wirklich "bissigen" Wellen nicht effektiv waren.
Ich bat um einen Untersuch... knapp 4 cm. Als die Hebamme auch meinte, sie sehe nicht, dass das Kind in den nächsten beiden Stunden auf die Welt kommen würde, wusste ich, dass ich meine Grenze erreicht hatte. Ich hätte es mir nie träumen lassen, aber an diesem Punkt hab ich einen Kaiserschnitt "verlangt", bzw. wusste ich "dieses Kind muss jetzt raus". Im Spital haben sie dann noch zwei Stunden mit mir diskutiert (wollten eine PDA machen und mich noch etwas weiter arbeiten lassen...) bis sie gemerkt haben, dass ich hohes Fieber hatte und sich eine Infektion ausbreitete. Dann gings dann plötzlich schnell. Tja, alles rund ums Kinder kriegen fällt mir super leicht, aber beim Durchgang scheint ein "Teilchen" zu fehlen.

Ich war selber überrascht, aber letztendlich kann ich sagen, dass es für mich ok ist, so wie es ist. Nach dem der erste Kaiserschnitt ein echter Schock war, war ich überzeugt davon, dass ich unbedingt eine natürliche Geburt brauche, um darüber hinweg zu kommen (ausserdem wollte ich das unbedingt mal erlebt haben!). Nie hätte ich gedacht, dass auch die Situation, wir sie letztendlich war, eine "Heilung" ermöglichen würde. Aber dadurch, dass ich jetzt annehmen muss, dass irgendetwas halt nicht ganz stimmt und vielleicht (wahrscheinlich?) auch beim ersten Mal schon nicht gestummen hat, erscheint auch die erste Geburt in einem anderen Licht.

Jetzt bin ich wirklich nur noch froh über den guten Ausgang und dankbar für die 85% der Geburt, die ganz "nach Plan" (die grosse Schwester konnte dabei sein und es war ganz so, wie wir es uns gewünscht und vorgestellt hatten) und mit den fehlenden 15% kann ich leben. Irgendetwas ist nie ganz perfekt und bei uns war es halt das.

Viel besser als das letzte Mal ist auch die körperliche Heilung. Nach zwei Nächten konnte ich schon aus dem Spital und für's restliche Wochenbett zurück ins Geburtshaus und die neue Narbe sieht jetzt schon fast so gut aus wie die alte. Und dann noch das Wichtigste! Der Kleine ist wohlauf, wundersüss und in jeder Hinsicht "der Bruder seiner Schwester": Total entspannt und zufrieden.

Liebe Nicole, vielen Dank für alles, und sollten wir mal in der Nähe sein, schauen wir gerne vorbei und stellen Dir den Kleinen vor :-)

Laura - Zürich, Juni 2013 - Die Geburt war fast perfekt :-) Das Allermeiste...

Die Geburt war fast perfekt :-) Das Allermeiste hat genau so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten, aber ein kleines (wenn auch wichtiges) Stückchen fehlte letztendlich. Aber ich beginne mal ganz vorne:

Nachdem es wegen Ferienabwesenheit und überlastung der Vertretung der Hausgeburtshebamme bis zum Schluss offen geblieben wäre, ob es mit der Hausgeburt tatsächlich klappt, entschieden wir uns schliesslich für das Geburtshaus Zürcher Oberland. Dieses ist zwar eine Stunde weit weg, aber wir waren zuversichtlich, dass wir das schaffen würden.
Durch eine glückliche Fügung fanden wir auch eine Doula, wodurch es möglich wurde, dass auch unsere dreijährige Tochter bei der Geburt dabeisein konnte, was sie sich und wir uns ganz fest wünschten.

Auch dieses Mal verstrich der Termin und am vierten Tag nach dem Termin kochten wir den "berühmten Auberginenauflauf" :-). Tags darauf um 23.00 Uhr setzten dann die Wellen ein. Sie kamen ziemlich bald im 5 min. Abstand und gegen 1.00 Uhr nachts fuhren wir dann los. Die Stimmung war wunderbar. Wir waren voller froher Spannung und guter Dinge. Das Atmen klappte super und so erreichten wir das Geburtshaus ohne Probleme. Nach dem üblichen CTG usw. legte sich die Doula mit unserer Tochter gegen 3.00 Uhr hin und mein Mann und ich gingen ins Geburtszimmer. Die Wellen waren gut zu verarbeiten und so versuchte ich dazwischen etwas zu dösen.

Gegen 5.00 ging das Gebärmuttersiegel ab und die Intensität der Wellen nahm zu. Es ging also schön stetig vorwärts.
Kurz darauf ging ich in die Wanne, wodurch ich die Wellen noch besser verarbeiten konnte. Gegen 9.00 Uhr öffnete sich die Fruchtblase spontan. Da aber die Abstände zwischen den Wellen nun wieder grösser wurden, empfahl die Hebamme, wieder "an Land" zu gehen, was wir auch machten (durch die nassen Haare hatte ich auch langsam etwas kalt). Etwas erstaunt, aber noch nicht beunruhigt waren wir, als ein Untersuch ergab, dass die Öffnung etwa bei 3 cm war.

Mein Bauch war nun aber bei den Wellen derart hart, dass das "Ballon aufblasen" nicht mehr funktionierte. Ich ging zur "Pferdeatmung" Über, womit ich ganz gut klar kam, wenn sich auch langsam die ErschÖpfung bemerkbar machte. Am Mittag hatte ich eine tränenreiche Krise, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten vor Müdigkeit und die Wellen zu verarbeiten kostete extrem viel Kraft. Ich dachte ich kann nicht mehr, aber mein Mann, die Doula und die Hebamme spornten mich zum Weiterarbeiten an. Die nächsten Stunden waren zwar nicht erfüllt von wildem Geschrei, eine Hypno- Geburt sieht aber anders aus. Die Wellen waren derart kräftig und in so kurzen Abständen, dass die Hebamme auch ohne Untersuchung davon ausging, dass etwas gegangen sein musste und schlug mir wieder die Wanne vor.

Dann wurde es 17.00 und obwohl ich Druck nach unten spürte, spürte ich auch tief drinnen, dass die jetzt wirklich "bissigen" Wellen nicht effektiv waren.
Ich bat um einen Untersuch... knapp 4 cm. Als die Hebamme auch meinte, sie sehe nicht, dass das Kind in den nächsten beiden Stunden auf die Welt kommen würde, wusste ich, dass ich meine Grenze erreicht hatte. Ich hätte es mir nie träumen lassen, aber an diesem Punkt hab ich einen Kaiserschnitt "verlangt", bzw. wusste ich "dieses Kind muss jetzt raus". Im Spital haben sie dann noch zwei Stunden mit mir diskutiert (wollten eine PDA machen und mich noch etwas weiter arbeiten lassen...) bis sie gemerkt haben, dass ich hohes Fieber hatte und sich eine Infektion ausbreitete. Dann gings dann plötzlich schnell. Tja, alles rund ums Kinder kriegen fällt mir super leicht, aber beim Durchgang scheint ein "Teilchen" zu fehlen.

Ich war selber überrascht, aber letztendlich kann ich sagen, dass es für mich ok ist, so wie es ist. Nach dem der erste Kaiserschnitt ein echter Schock war, war ich überzeugt davon, dass ich unbedingt eine natürliche Geburt brauche, um darüber hinweg zu kommen (ausserdem wollte ich das unbedingt mal erlebt haben!). Nie hätte ich gedacht, dass auch die Situation, wir sie letztendlich war, eine "Heilung" ermöglichen würde. Aber dadurch, dass ich jetzt annehmen muss, dass irgendetwas halt nicht ganz stimmt und vielleicht (wahrscheinlich?) auch beim ersten Mal schon nicht gestummen hat, erscheint auch die erste Geburt in einem anderen Licht.

Jetzt bin ich wirklich nur noch froh über den guten Ausgang und dankbar für die 85% der Geburt, die ganz "nach Plan" (die grosse Schwester konnte dabei sein und es war ganz so, wie wir es uns gewünscht und vorgestellt hatten) und mit den fehlenden 15% kann ich leben. Irgendetwas ist nie ganz perfekt und bei uns war es halt das.

Viel besser als das letzte Mal ist auch die körperliche Heilung. Nach zwei Nächten konnte ich schon aus dem Spital und für's restliche Wochenbett zurück ins Geburtshaus und die neue Narbe sieht jetzt schon fast so gut aus wie die alte. Und dann noch das Wichtigste! Der Kleine ist wohlauf, wundersüss und in jeder Hinsicht "der Bruder seiner Schwester": Total entspannt und zufrieden.

Liebe Nicole, vielen Dank für alles, und sollten wir mal in der Nähe sein, schauen wir gerne vorbei und stellen Dir den Kleinen vor :-)

Joy - Cham, Mai 2013 - Es ist Sonntag. Seit Tagen war ich in diesem So...

Es ist Sonntag. Seit Tagen war ich in diesem Sog des Aufräumens. Man könnte schon fast sagen, wie ein wilder Hamster im Rad. Das war wohl das Nesting, von dem jeder sprach. Nur habe ich nicht wie wild geputzt. Aufräumen tat es wohl auch. Fein dachte ich, nun reicht es. Ich habe nun noch wenige Tage bis zum Freitag, dem Geburtstermin. Als Belohnung darf ich nun die Beine hochlagern, dachte ich. Das Köfferchen habe ich heute auch gepackt. Wir sind also ready für die Zielgerade. Kommt es nicht immer anders, als man denkt? Das war auch in diesem Fall nicht anders. Schon den ganzen Tag spürte ich, dass sich etwas tut. Manchmal beim Gehen hatte ich das Gefühl, als ob mir jemand in die Leisten treten, und ich einknicken würde.

Ich hatte eine gute Nacht. Doch am frühen Morgen ging dann noch mehr. Ich glaubte das Gefühl zu haben, dass dies wohl Wellen sein sollten. Auf die Uhr schauend, merkte ich, dass diese in einem Abstand von 30 Minuten kamen und gingen. Jan schickte ich mit einem mulmigen Gefühl arbeiten, jedoch wusste ich, dass Hilfe in der Nähe war. Auf dem Tagesprogramm waren heute noch die Akupunktur und mich anschliessend mit einer lieben Freundin zum Kaffee trinken zu treffen. Als ich aufstand merkte ich, dass ich wohl keine grossen Sprünge mehr machen konnte und sagte den Akkupunkt-Termin ab. Anschliessend telefonierte ich kurz mit meiner Freundin und meinte, dass wir unser Kaffeekränzen verschieben müssten. Da sie Ferien hatte und selber schwanger war, meinte sie dann kurzum, dass sie zu mir kommen würde. Fein dachte ich, dann mache ich für uns etwas zum Essen. Schwups, stand sie auch um 10.45 h schon vor der Türe. Obwohl mir das Wasserlösen, ziemlich Schmerzen (obwohl wir ja dies nicht sagen sollten) bereitete, gingen die Wellen vorbei und sie waren überhaupt kein Problem. Immer schön atmen nicht vergessen, dachte ich.

Wir genossen einen lustigen Mittag und dann war ich auch schon wieder alleine. Ich legte mich aufs Bett und atmete entspannt bei jeder Welle. Auf die Toilette zu gehen vermiede ich so weit dies möglich war. Während des Entspannens klingelte mein Telefon. Irgendwie musste ich wohl immer wieder komisch geschnauft haben, denn auf der anderen Seite des Hörers hiess es plötzlich: Atmest Du schon wieder tief? Kurz auf die Uhr schauend, merkten wir, dass die Wellen nun doch in 10 Minuten Abständen kommen würden. Ui, dachte ich, dann mal aber schnell Jan und das Spital anrufen. Die Hebamme meinte dann, dass sie mich evt. wieder nach Hause senden würde. Jedoch dachte ich, mich schickt heute niemand mehr weg ;). Dann hatte ich noch kurz Zeit meine Tante anzurufen, da ich von ihr eine liebe SMS erhielt. Sie ist ein Goldengel. Mit ihren Worten in den Ohren brachte mich Jan von der Arbeit kommend, mit dem Auto Richtung Spital. Ich wollte auf dem Parkplatz aussteigen und zum Spital die letzten Schritte laufen. Frische Luft wird mir sicher noch gut tun. Beim Aussteigen merkte ich, dass geht nicht und Jan lud mich kurzum als Notfall vor dem Spital aus. Irgendwie gelte ich ja als Notfall oder ;)?

Empfangend von einer lieben Hebamme legte man mich sofort an den Wehen- und Herzschreiber. Ja, die Wellen waren im 10 Minuten Rhythmus, und der Muttermund war schon 3 cm offen. Uns geht es gut. Nochmals kurz von einem Arzt untersucht, wurde dann meine Ärztin gerufen. Das wird noch dauern, meinten alle, ich sei ja erstgebärend und vor morgen früh, käme kein Baby...

In der Zwischenzeit war ich schon 1 ½ h im Spital, und ich musste schon sagen, dass nun ein Schmerzlevel erreicht wurde, dass ich doch um ein Mittel bat. Haben die mir wirklich etwas gegeben? Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass da etwas wirkte. Es war auch die schwächste Dosis ;). Die Wanne wurde schon mal mit Wasser gefüllt. Im Vierfüssler-Stand vor dem Gebärstuhl kniend war mir heiss, wirklich heiss. Ich musste zurück auf den Stuhl, denn die Wanne konnte ich nicht mehr besteigen. Meine Hebamme und Jan begleiteten mich wunderbar durch die Geburt. Einmal hatte ich das Gefühl, ich sei irgendwo, irgendwo weit weg. Das musste wohl das Endorphin gewesen sein. Plötzlich stand die Ärztin auch schon da. Ach, wie schön, sie hatte mich doch so wunderbar durch die 9 Monate begleitet. Ich konnte noch mehr loslassen. Nochmals kurz schieben und dann hätte ich es geschafft, meinte meine Hebamme. Wow, da war plötzlich die Erleichterung, denn Joy schlüpfte raus. Ich durfte natürlich gebären, was für ein Geschenk, und seit dem Einchecken ins Spital sind etwas mehr als 2 ½ h vergangen. Joy hatte wunderbar mitgemacht, und wir sind aus tiefstem Herzen für die wundervolle Erfahrung dankbar. Ich wusste, dass vieles möglich war, jedoch war dies eine Dimension, die alles sprengte. Jan’s Worte nach der Geburt waren, dass er mich von einer neuen Seite kennengelernt hatte, und dass er mich noch nie so laut schreien gehört hätte. Und nun hatte ich Hunger, denn ich hatte ja gar keine Zeit zum Abend zu essen. Gut hatte ich mein Köfferchen mit Proviant vollgepackt, denn wo kriegt man um diese Uhrzeit noch etwas zum Essen ausser im McDonald oder in einem Restaurant ;)?

Einen Tag nach der Geburt war ich in einem hervorragenden Zustand. Bäume hätte ich ausreissen können. Sogar mein Besuch war total überrascht, wie fit ich war. Auch Tage darauf blieb der sogenannte Babyblues aus. 3 ½ Wochen später war ich bereits wieder 1 ½ h auf dem „Radl“. Die mentale Geburtsvorbereitung (auch wenn ich manchmal die Stücke am Schluss fast nicht mehr hören konnte), hat sich mehr als nur ausbezahlt. Danke liebe Nicole, ich darf auf ein unvergessliches Erlebnis zurückschauen! Klein Joy bereitet uns grosse Freude!!

Eliane- Horw, April 2013 - Um 2 Uhr Nachts wache ich das erste Mal auf und...

Um 2 Uhr Nachts wache ich das erste Mal auf und ich weiss nicht, ob ich jetzt eine Welle erlebt oder geträumt habe.... ich bleibe liegen und entspanne mich mit Musik. Es kommen weitere, unregelmässige Wellen, welche ich locker veratmen kann. Um 3 Uhr rufe ich die Hebamme an, die Wellen dauern bereits ca. 30 sek. Sie empfiehlt mir, mal ein Bad zu nehmen, etc. Irgendwie spüre ich jedoch, dass die Sache ernster ist! Ich kann die andauernden Wellen sehr gut weiterhin im Bett liegend, wunderbar veratmen und bitte meinen Mann um 4 Uhr, doch mal die Zeit zu messen. Bereits über 60 Sekunden! Ich kann es kaum glauben, da es mir überhaupt nicht solange vorkommt. Wir rufen die Hebamme an und vereinbaren, uns im Spital zu treffen.
Wir bringen unseren schlafenden Sohn zu den Nachbarn, packen die letzten Sachen und fahren los! Um 5 Uhr treffen wir im Spital ein und ich begebe mich bald in die Badewann, wo ich weiterhin die stärker werdenden Wellen gut veratmen kann. Nach nur 2 Stunden ist der Muttermund bereits 8cm offen. Bei der Endphase der Geburt, beim Pressen, bin ich aus der Entspannung gefallen. Es war jedoch sehr befreiend für mich, aktiv pressen zu können und dabei laut sein zu dürfen. Weitere zwei Stunden später, um 9 Uhr, ist unser zweiter Sohn auf natürliche Weise zur Welt gekommen! Kein kleines Kerlchen mit 55 cm Länge und 4.2 kg!
Die Entspannungstechniken von Mentale Geburtsvorbereitung haben mir während der zweiten Schwangerschaft und der zweiten Geburt wirklich sehr geholfen, vor allem, weil die Geburt meines ersten Sohnes für mich nicht optimal verlaufen ist. (Kaiserschnitt nach 26 Stunden, totale Schmerzüberrumplung und das Gefühl, meinem Körper ausgeliefert zu sein.) Ich konnte meine aufgetauchten Geburtsängste überwinden und auch die Schwangerschaft geniessen, wo ich mir täglich Zeit genommen habe, um die Affirmationen und die Musik zu hören. Ich bin dankbar, dass ich meinen zweiten Sohn auf natürliche Weise gebären konnte und die Geburt so gut verlaufen ist.

Mara- Stans, März 2013 - Ja, wir hatten eine gute, entspannte Geburt ohn...

Geburt ohne Schmerzmittel

Ja, wir hatten eine gute, entspannte Geburt ohne Schmerzmittel. Ich konnte die Wellen stets gut veratmen und wusste wie ich den Schmerz kanalisieren kann (hab mir stets gesagt: "Du vergisst den Schmerz gleich" und schwupsdibus die Welle war vorüber). Unserer Tochter ging es die ganze Geburt hindurch sehr gut, obwohl die Geburt ab einsetzen der ersten Wehen gute 14h gedauert hatte. Es scheint, als ob sich unsere Tochter nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt…Gemäss meinem Mann, war auch ich sehr ruhig und besonders während der Eröffnungsphase wie auf Drogen (war wohl das Endorphin:-))

Unsere Tochter ist bis jetzt sehr zufrieden und liebt es möglichst nahe bei Papa und Mama zu sein. Wir freuen uns riesig über unser Glück und geniessen jede Minute......

Petra- Vitznau, Dezember 2012 - Das Baby kam am 17.12.2012 um 03.07 Uhr in Luze...

Mit Faust neben dem Kopf geboren

Das Baby kam am 17.12.2012 um 03.07 Uhr in Luzern zur Welt. Er war 3330 g schwer, 49 cm lang und er hatte einen Kopfumfang von 35 cm.
Vom 07.12.2012 bis 14.12.2012 spürte ich keinerlei Anzeichen. Am 14.12.2012 und am 15.12.2012 erhielt ich im St. Anna eine Akupunktur Behandlung um die Geburt in Gang zu bringen. Sie bewirkte leichte Kontraktionen über das ganze Wochenende.
So sind wir wie vereinbart, ganz entspannt, am 16.12.2012 um 18 Uhr in die Klinik gefahren. Die Beteiligten versuchten mich für die Einleitung zu motivieren und es gelang mich zu überreden. Etwa um 20 Uhr wurde mir ein „Bändchen„ (wie ein OB) verabreicht. Es wirkte recht schnell und stark. Um 23 Uhr sagte ich zur Hebamme „es tued scho chli weh, entfernen Sie bitte das „Bändchen„ ? No go.„
Um 23.30 Uhr hatte ich den Blasensprung und Wellen in 4 -Minuten Abstand, ich ging in das Geburtszimmer.
Dann endlich wurde das „Bändchen„ entfernt (durch die neue Hebamme). Die Geburt ging vorwärts. Die Schmerzen waren so gross, dass ich nicht mehr wusste wie ich in den Bauch atmen soll, ich fühlte ihn nicht mehr.
Zwischen den Wellen hatte ich Zeit um zu entspannen. Mein Mann hat mich perfekt unterstützt. Mit Kleefeld und Sternenhimmel konnte ich die Entspannung innert Kürze umsetzen. Er machte eine Kreuzmassage und eine Rückenmassage, die mir sehr geholfen haben. DANKE.
Etwa um 01.30 Uhr haben die Wellen mehr nach unten auf den Darm gedrückt. Ich wartete mehrere Wellen ab bis ich die Hebamme rief. Die Wellen waren intensiver und kürzer als die anderen, aber nicht schmerzhafter und sie bewirkten einen Sog nach unten, wie einen Wasserfall.
Ab 2.30 Uhr haben die Helfenden das Kind gesehen und mich motiviert. Diese Phase war lang, die Wellen schmerzten stark, der Sog im Becken war seltsam und schmerzte nicht. Ich spürte wie die Beteiligten ungeduldig wurden, war aber unbesorgt, ich wusste es würde alles gut werden. Eine Welle beförderte nur den halben Kopf an die Luft, dann war die Power weg und ich musste auf die Nächste warten. Das Gefühl war unangenehm und die Dehnung schmerzte, ich fluchte.
Mit der nächsten Welle war der ganze Kopf da. Es brauchte eine weitere Welle, da erschien die Faust neben dem Hals und erst danach die Schultern mit dem ganzen Körper.
Yiihaa, es war gar nicht so schwer und ich fühlte mich tagelang unbesiegbar!
Eine Frage des Arztes war:
Hört sie die Hebamme oder ist sie ganz weg?
Und später:
Ist das gut für Sie?
Und das war es!

Sophie- Beckenried, November 2012- Wir sind mega happy!! Das Geburtsdatum habe ich... ...

Wir sind mega happy!! Das Geburtsdatum habe ich ja durch meine meditative Einstellung angestrebt und voilà :o)
 
Die Geburt war etwas speziell (hektisch & mega schnell). Erste Anzeichen hatte ich schon am Sonntag am Morgen. Die Wellen kamen dann so am Nachmittag. So blieb mir dazwischen noch genügend Zeit, meine administrativen Pendenzen zu erledigen ;o) Um 19.30 Uhr gingen wir jedoch ein 1. Mal ins Spital, da die Wellen ca. alle 4 Minuten kamen und ich wollte wissen, wie weit ich bin. Leider sagte uns die Hebamme dann, dass sich der Muttermund noch kein bisschen geöffnet habe. Da war ich schon etwas enttäuscht und fragte mich, was da dann noch kommen wird!! Nach ca. 30min am Wehenschreiber gingen wir mit diversen alternativ-medizinischen Hilfsmittel wieder nach Hause, da der 12.11. der 4. Tage nach dem errechneten Geburtstermin war. Zu Hause schrieb ich noch Mails z.B. an meine Chef, dass ich am MO wegen dem Arzttermin/Hebammentermin nicht arbeiten komme. Würde jedoch am DI wieder auf der Matte stehen, wenn sich bis dahin nichts getan hätte. Tja, um 21.30 Uhr merkte ich, dass ich den Pfropfen verloren hatte. Um 22.30 Uhr konnte ich dann die Wellen nur noch stehend bzw. gebückt ertragen. Ich wollte noch nicht ins Spital, da ja 2-3 Stunden vorher der Muttermund noch kein bisschen offen war. Mein Mann hat sich anders entschieden und wir gingen wieder ins Spital. Schliesslich kamen die Wellen im Schnitt alle 2-3 Minuten ;o) Kaum 5min auf dem Gebärbett, hat die Hebamme bereits den Nofallknopf gedrückt. Die hat alles mobilisiert, was im Spital auf den Beinen war. Die Herztöne vom Baby wurden schwächer, da er die Nabelschnur irgendwie abgedrückt hat. Die Hebamme konnte mir keinen Zugang legen (bin heute noch blau, gelb und grün). Gottlob schaffte es dann irgend ein Arzt dann doch und man hat mir Wehen hemmende Mittel verabreicht. Dadurch hat sich alles etwas entspannt und mein Frauenarzt konnte das Notfallteam für den Kaiserschnitt, welche bereits vor dem Gebärzimmer in Bereitschaft waren, wieder abzotteln lassen :o)))) Ja und dann ging es ja nicht mehr so lange bis um 0.33 Uhr vom 12.11. 
 
Wir geniessen jeden Tag zusammen & verlieben uns immer mehr. Auf unser kleines Wunder sind wir mega stolz. Wenn ich nicht stillen würde, müsste ich noch eifersüchtig werden - der stolze Papa ist voll in seinem Element ;o)))

Nicole - Oberrüti, März 2012 - Ich spürte von Beginn an, dass es bei Nicole's ...

Ich spürte von Beginn an, dass es bei Nicole's zweiter Schwangerschaft viel schöner wird, als es bei der ersten war. Nicole bereitete sich mit sehr viel Geduld und Ausdauer - was sonst überhaupt nicht ihre Stärke ist - auf diese Schwangerschaft vor. Jeden Abend, zwischendurch sogar mehrmals am Tag, stöpselte sie die Kopfhörer und hörte ihre Entspnnungs-CD. Es war eindrücklich für mich mitzuerleben und zu erkennen, wie sich Nicole mit der Zeit immer besser und immer schneller spürbar entspannen konnte. Das war die Gewissheit für mich: Ja, es kommt alles gut!
Dann kam der Tag der Geburt. Nicole und ich waren am Vormittag noch zur Kontrolle im Spital. Nicole liess sich nochmal die geburtsvorbereitenden Akupunktur-Nadeln setzen und die Hebamme kontrollierte den Muttermund noch vaginal mit Nelkenöl. Beim Anziehen hatte ich plötzlich das Gefühl, ich würde Fruchtwasser verlieren. Etwas verunsichert teilte ich dies der Hebamme mit und sie meinte wir sollen es beobachten und allenfalls am selben Abend, spätestens am nächsten Morgen nochmals zur Kontrolle kommen um sicher zu gehen. Sie meinten, dass es sehr gut möglich sei, dass sich unser Baby in den nächsten Stunden auf den Weg machen würde und wir es bald in unsere Arme schliessen könnten. Etwas ungläubig, dass nun alles so schnell gehen könnte, gingen wir wieder nach Hause. Nicole spürte zwar immer wieder ein leichtes Ziehen, doch konnte sie dieses nicht so recht einordnen. Schliesslich hatte sie dies ja schon nach den letzten 3 Akupunktur-Sitzungen und es verschwand immer wieder von selbst. Wir gingen mit unserer (bald) Grossen noch etwas spazieren. Kaum waren wir auf dem Hügel, nur ein paar Minuten von Zuhause weg, machte Nicole mir unmissverständlich klar, dass es nun glaub doch ernst ist. Wir fingen an die Zeit zu stoppen zwischen den Wehen und wie lange diese Wehen denn dauern. Ich meinte, Nicole habe stets von 3 Minuten gesprochen. Und aus dem Hörensagen wusste ich, dass dies nun wirklich sehr kurze Abstände sind. Also es pressiert! Ich wollte mir nichts anmerken lassen, schliesslich hatten wir noch unsere Grosse dabei, und sie wollten wir nicht unnötig beunruhigen. Also machten wir uns auf den Heimweg. Wären es nur noch 3 Minuten gewesen, wäre ich vermutlich doch etwas in Panik geraten, wir waren bei rund 7 Minuten, allerdings waren sie erst bei einer Länge von ca. 30-40 Sekunden und somit entschied ich für mich, dass sie noch viel zu kurz wären um wirklich etwas zu bewirken. Trotzdem wollte ich wieder nach Hause und das Ganze in der Badewanne austesten. Von unterwegs rief ich bei der Hebamme an und teilte ihr mit, das wir wohl morgen früh nicht mehr zur nächsten Kontrolle erscheinen würden, sondern eher heute Abend nochmal kommen würden und dann gleich bleiben. Nicole stieg also noch in die Badewanne, stieg jedoch schnell wieder raus und meinte: „Schatz, Auto packen, wir gehen und zwar jetzt!„ Die Abstände wurden zwar nicht kürzer, die Wellen aber viel intensiver, da wusste ich, die Stunden meiner Schwangerschaft sind gezählt! Wir packten die bereitstehenden Koffer und unsere Tochter ins Auto und fuhren ziemlich zügig nach Baar. Wie immer hatte ich ein super Timing! Der
eigentlich schnellste Weg zu meinen Eltern um unsere Grosse abzugeben und ins Spital zu fahren führt über die Autobahn, welche zur Zeit immer noch eine Grossbaustelle ist und unser Baby hat entschieden, sich genau während des dichten Abendverkehrs auf den Weg zu uns zu machen!
Immer mit dem einen Blick auf die Stoppuhr. Die Abstände wurden nun noch kürzer. Mittlerweilen waren wir bei rund 5 Minuten und ich versuchte mich auf mich und unser Baby zu konzentrieren und Patric mit dem Verkehr und seiner Uhr sich selbst zu überlassen. Selbst unsere Grosse hat es inzwischen gemerkt, zu unserem Erstaunen liess sie sich problemlos bei Omi und Opa abladen, verabschiedete sich sehr herzlich und fragte mit ungläubigem Blick, ob denn nun unser Schätzi endlich zur Welt kommen würde. Als ich dies bejahte, gab sie mir ein Küsschen, sagte mir „Mami, ech han Dech liäb ond s’Schätzi au!„ drehte sich um und ging! Ich glaube, dass dies der Moment war, wo unsere Kleine zu unserer Grossen wurde!
Während der Autofahrt spürte ich, dass Nicole bereits voll in ihrem mentalen Programmablauf drin war. Sie war schon da sehr ruhig, eigentlich recht entspannt und nahm die Wehen sehr gelassen entgegen. Sie atmete sehr kontrolliert und regelmässig - alles so, wie sie es zuvor wochenlang gelernt hatte. Beeindruckend!
Beim Spital angekommen, stieg Nicole beim Haupteingang aus und ging schon mal in die Gebärabteilung hoch. Eine Welle liess ich noch im Auto vorbei ziehen, den ich wusste, knapp 5 Minuten würden reichen um ohne Unterbruch in die Gebärabteilung zu kommen. An der Tür angekommen hab ich geklingelt und als sich die Hebamme meldete, gab ich bereits wieder keine Antwort mehr. Sie meinte dann nur lachend, das sei bestimmt ich, sie würde mich gleich abholen! Im Gebärsaal angekommen war auch schon alles wie gewünscht bereit, bis die Wanne voll war durfte ich auf den Gymnastikball und stütze mich auf dem Bett ab, was ich sehr entspannend fand und sie konnte ungehindert die kabellosen CTG-Knöpfe anlegen. Ich parkierte das Auto und traf wenige Minuten später im Gebärsaal ein. Nicole sass bereits mit dem CTG um den Bauch geschnallt auf dem Gymnastikball. Sie war schon da ganz bei sich, aber noch sehr gut ansprechbar. In aller Ruhe sagte sie mir, was sie gerne möchte: den iPod und den Duftspray. Dann stieg sie in die Badewanne und versank nun definitiv in "ihrer Geburtswelt". Ich schwebte irgendwo zwischen Euphorie, (Vor-)Freude und Entspannung. Das geübte Atmen viel mir erstaunlich leicht und ich hatte nicht einmal das Gefühl, das mich irgendetwas oder irgendjemand von unserem Weg abbringen könnte! Ich konzentrierte mich auf meine Atmung, auf unser Baby und wenn ich das Gefühl hatte doch mal abzudriften, hörte ich etwas genauer auf die vertraute Stimme aus dem iPod und fand sofort wieder zu meiner Ruhe zurück. Nachdem ich einige Male meine Position gewechselt hatte, fand ich mich mit dem aufblasbaren Stillkissen unter der Brust, auf dem Bauch „schwimmend„ wieder und merkte, dass ich zwischen den Wellen so entspannt war, dass ich beinahe einschlief. Wie gewünscht, wandte sich die Hebamme immer zuerst an Patric wenn sie sich an mich wenden wollte und entweder konnte sie die Sachen bereits mit ihm klären oder er wartete auf den richtigen Zeitpunkt um mit mir zu sprechen und hat diesen auch immer perfekt gefunden.

Es war für mich unglaublich schön, wie die Verbindung zwischen Nicole und mir von der ersten Minute an klappte. Ich konnte ihr etwas sagen und sie setzte es gleich um. Es brauchte nur sehr wenig Worte, aber eben die richtigen. Unsere Kommunikation klappte einfach hervorragend. Es war schön für mich, dass Nicole wirklich auf mich hörte, was ich sagte. Ich spürte von Beginn an, wann sie meine Hilfe oder meine Unterstützung brauchte und wann ich sie alleine lassen musste. Es kam nie Hektik auf, es war einfach nur wunderbar und eindrücklich, wie Nicole diese Geburt geniessen konnte auch wenn es eine unbeschreibliche, kräfteraubende und wohl trotzdem auch schmerzhafte Geburt war. Wir waren ein Team, ein sich innig liebendes Paar, welches sich gemeinsam auf dieses Kind freute und Hand in Hand miteinander diese Geburt erlebte.
Nicole verlor nie die Kontrolle, sie blieb immer in ihrem Rhythmus. Zwischen den Wehen gelang es ihr, sich wirklich zu erholen. So hatte ich jedenfalls das Gefühl. Runterfahren, entspannen und Kraft für die nächste Wehe sammeln. Und das ging Wehe für Wehe - problemlos, beeindruckend! Während fast der ganzen Eröffnungsphase lag ich auf dem Bauch im Wasser, genoss die Pausen zwischen den Wellen um zu entspannen, sprach innerlich mit unserem Baby und döste immer wieder ein. Nach einiger Zeit, für mich völlig undefinierbar und vor allem unwichtig, hörte ich wie jemand sagte „Ich bin ja noch viel zu früh„ und die Hebamme antwortete: „Nein, sie ist schon mitten in der Austreibungsphase, sie hat schon vor einiger Zeit die Atmung gewechselt!„ Ich bin was??? Und da hab ich dann gemerkt, dass mein Körper einfach so und ohne dass ich es bemerkt habe, auf die andere Atmung gewechselt hatte. Ich zog mich wieder in meine Welt zurück und machte einfach weiter… Nach einiger Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich nun das Köpfchen doch schon länger immer wieder auf den Damm drücken spürte, es aber irgendwie einfach nicht weiter gehen würde. Ich wartete die nächste Welle ab und versuchte das Köpfchen zu fühlen und tatsächlich, da war es doch! Die Hebamme meinte die Fruchtblase sei immer noch geschlossen und offensichtlich sei sie sehr stabil, da wir nun doch schon länger in der Austreibungsphase seien. Ob wir uns eine Öffnung der Fruchtblase vorstellen könnten, da sich durch das sehr grosszügig vorhandene Fruchtwasser eine Art Kissen zwischen dem Köpfchen und der Fruchtblase gebildet hätte. Ich habe noch die nächste Welle abgewartet und danach entschieden, dass ich dies möchte um unserem Kind den Weg auf diese Welt ein bisschen zu erleichtern. Bei der nächsten Welle hat die Hebamme die Fruchtblase dann geöffnet und ich hatte das Gefühl, das Wasser würde grad um ein paar cm steigen. Obwohl mir Patric im nach hinein sagte es sei einiges länger gewesen, hatte ich das Gefühl, dass es danach ziemlich zügig vorwärts ging. Die Hebamme hielt ihre Hand auf mein Kreuz, damit unser Kind nicht ungewollt zu früh an die Wasseroberfläche kommt bevor es ganz geboren ist und kurze Zeit später fühlte ich, wie zuerst der Kopf und danach der Rest des Körpers geboren wurde! Und dann kam der Moment der Geburt. Ich kann es nicht beschreiben. Es war einfach wunderschön. Noch wundervoller war es für mich persönlich, dass es ein Sohn war. Ja, mein Traum ging in Erfüllung. Und die Geburt war einfach unglaublich schön. Mehr muss ich nicht sagen. Die Hebamme und Patric nahmen unser Kind zusammen in Empfang, Patric half mir, mich auf den Rücken zu drehen und unser Sohn Lukas Dylan wurde mir auf die Brust gelegt!
Nicole und ich waren überglücklich. Sie konnte Lukas in die Arme nehmen, ihn begrüssen, rieche, hören und anschauen. Einfach wunderbar. Ich schenkte ihr diesen Moment und genoss es dann selber, als wir Drei gemeinsam auf dem Bett in den Armen lagen. Nur wir drei. Der wunderbarste Moment, den man sich überhaupt vorstellen kann!
Ebenfalls sehr wichtig und super toll fand ich es, wie sich bei dieser zweiten Geburt die Hebammen und Ärzte sich mit uns beschäftigten, auf unsere Wünsche eingingen und diese Geburt ebenfalls mit genossen. Kein Wort zu viel, keine unnötige Hektik, nein, sie liessen uns und vor allem Nicole einfach gebären. So wie sie, wie wir das wollten. Das war eine wunderbare Erfahrung, die mir immer in bester Erinnerung bleibt. Und ich hoffe, dass diese Erfahrung auch Nicole hilft, die weniger guten Momente nach der Geburt verarbeiten zu können. Darüber möchte ich in diesem Geburtsbericht nicht schreiben, weil dies nicht hineinpasst. Es war passiert, aber wir und vor allem Nicole werden uns mit Sicherheit irgendwann einmal nur noch an diese wunderschöne Geburt von Lukas erinnern. Ganz bestimmt.
Herzlichen Dank Nicole. Ich war sehr beeindruckt von deinem Willen, von deiner Geduld und deiner Ruhe. Es war wunderschön. Es bestätigte mir einmal mehr, wie wichtig du mir bist und wie stark und innig ich Dich liebe!
Auch von meiner Seite gibt es Dank: Dank an die Hebamme und die Ärzte des Zuger Kantonsspitals, welche nach eigener Aussage selten so ruhige Geburten erleben würden und die Stimmung als genau so speziell empfunden hätten und die Geburt geniessen konnten wie wir. Es wurde auf all unsere Wünsche eingegangen und unsere zum Teil für sie ungewohnten Wünsche wurden zu jeder Zeit respektiert!
Dank an Nicole für den spannenden Kurs, ihre unkomplizierte, herzliche Art und dafür, dass sie Patric so erfolgreich abholen konnte und die Zweifel, dass die Hypnose wirklich funktionieren kann, vergessen liess!
Der grösste Dank geht an meine Familie! An Patric welcher mich zu jedem Zeitpunkt perfekt unterstützt hat. Meinen Wunsch, trotz anfänglicher Skepsis, nach einer HypnoBirthing-Geburt stets respektiert hat und sich auch bereit erklärt hat mich zum Kurs zu begleiten und sich darauf einzulassen! - Unserer grossen Tochter dafür, dass sie uns für eine nicht ganz 3-jährige ein unglaublichen Verhalten und Verständnis entgegen gebracht hat und ihren kleinen Bruder heiss und innig liebt! – Unserem kleinen Sohn für seine unglaubliche Unterstützung während der Geburt, die Verbindung welche ich zu ihm aufbauen durfte und dieses unglaubliche, traumhafte und ENTSPANNTE Geburtserlebnis welches er uns beschert hat!
Wir sind überglücklich, stolz und unendlich dankbar!

Anette- Menziken, Januar 2012 - Die Geburt meines ersten Sohnes war sehr lang, ...

Kaiserschnittgeburt

Die Geburt meines ersten Sohnes war sehr lang, kompliziert und endete mit einem Notkaiserschnitt; sie brachte mich in eine lang anhaltende und tiefe Krise.
Kurze Zeit später wurde von meinem Becken ein MRI gemacht und es stellte sich heraus dass alle gemessenen Werte vermindert sind.
An ein zweites Kind wollte und konnte ich nicht denken, zu gross waren die Enttäuschung und Versagergefühle.
Doch irgendwann wuchs der Wunsch nach einem Geschwister für unseren Sohn doch.
Mir war klar dass ich erstens das erlebte Trauma verarbeiten musste und mich um ein Werkzeug kümmern musste, das mir eine innere Ruhe und Zuversicht für die Geburt gibt. Bald stiess ich auf einen Artikel über die mentale Geburtsvorbereitung und wusste dass ich das ausprobieren wollte. Ich wünschte mir eine natürliche, spontane Geburt, obwohl ich wusste dass meine anatomischen Verhältnisse eher für einen Kaiserschnitt sprechen.
Nicole Regli begeleitet und betreute mich individuell und ich fühlte mich vom ersten Moment an „am richtigen Ort“.
Ich übte täglich und fühlte mich mit meinem Baby sehr verbunden, ich genoss die letzten Wochen der Schwangerschaft und stellte mir ein wunderbares Geburtserlebnis vor…
Mein Arzt (der kein „Kaiserschnitt-Arzt“ ist) mass mein Baby gegen Ende der Schwangerschaft mehrmals genau aus und hatte immer grössere Bedenken für eine spontane Geburt. Nach langem Nachdenken und Besprechen entschieden wir uns für einen geplanten Kaiserschnitt, denn das Erlebte wollte ich auf keinen Fall nochmals durchmachen. Und da mein erster Sohn nur 2700 g schwer war, wusste ich dass ich mich wohl bei jeder Welle fragen würde ob mein zweites Baby (welches definitiv grösser und schwerer war) „durchpassen“ würde!

Am Tag vor dem Kaiserschnitt verspürte ich leichte Vorwellen, welche durch einen Spaziergang mit meinem Sohn verstärkt wurden, so dass am Abend im 8 Minuten-Takt Wellen kamen. Ich freute mich auf den nächsten Tag, da ich nun wusste mein Baby ist parat und will bald auf die Welt kommen. Ich legte mich ins Bett, versetzte mich mit Hilfe von der CD in eine Trance und schlief ein. Am nächsten Morgen begaben mein Mann und ich uns in die Klinik und der Kaiserschnitt wurde vorbereitet.
Während der Vorbereitung und dem Eingriff war ich sehr ruhig und mit meinem Kind fest verbunden. Zu meinem Erstaunen war mein Ruhepuls tiefer als sonst und das medizinische Personal erwähnte mehrmals dass ich aussergewöhnlich ruhig und gelassen sei.
Kurz gesagt war der Eingriff ein emotionales, bewegendes und schönes Erlebnis.
Mein zweiter Sohn, Vincent, ist ein wunderbares und sehr ruhiges Kind und ich bin dankbar dass ich diesmal die erste Zeit mit meinem Baby geniessen kann!

Vor und auch während der Geburt meines ersten Sohnes war ein Kaiserschnitt für mich kein Thema. Frauen die sich für einen Kaiserschnitt entschieden (der Grund interessierte mich nie) „stempelte“ ich als bequem und faul ab. Heute sehe ich das anders.
Das Tollste ist, dass die mentale Geburtsvorbereitung eben auch für Kaiserschnitt-Mamis ein super Werkzeug ist. Ohne das Coaching und Training wäre ich nervös, unruhig und kribbelig gewesen. Ich bin überzeugt, dass meine Gelassenheit meinem Sohn ein sicheres Gefühl gab und ihm eine gute Ankunft ermöglichte.

Nicole, herzlichen Dank für deine Betreuung, dein Coaching war eine super Erfahrung!

Anette, Physiotherapeutin

Meike – Rothenburg, August 2011 - Unsere süsse Tochter hat sich nach unserem Tref...

Unsere süsse Tochter hat sich nach unserem Treffen bei der FA bald auf den Weg gemacht. Ich habe am Mittag
leichte Wellen gehabt, welche sich ab 17 Uhr rasant verstärkt und in kurzen Abständen eingesetzt haben. Ich war
sehr ruhig und habe mich auf die Entspannungsmusik konzentriert. Ich nahm in aller Ruhe noch eine Dusche und
wir starteten eine Entspannung, bis ich doch das Gefühl kriegte, langsam etwas vorwärts zu machen, da die Wellen
in ca. 3-4 min auftraten. Um 19.30 Uhr waren wir im Spital. Ich war sehr entspannt und fühlte mich sehr wohl.
Laut meinem Mann war ich ziemlich abgemeldet und in meiner eigenen Welt versunken bis ca. 22 Uhr. Bis zu
diesem Zeitpunkt war der Muttermund vollständig geöffnet, die Hebamme war sehr erstaunt über den ruhigen und
schnellen Ablauf der Geburt.
Danach ging es nicht wirklich vorwärts und ein Ultraschall zeigte, dass unsere Tochter
nicht ganz optimal lag. Ich wurde angewiesen, wie ich liegen sollte und dies hat meine Entspannung recht gestört.
Ich habe in dieser Lage sehr starke Rückenschmerzen gekriegt und konnte mich nicht mehr so richtig auf die
Atmung konzentrieren. Für mich wurden aus den Wellen definitiv Wehen....
Ich konnte nicht mehr meinem eigenen Rhythmus folgen, was mich recht aus dem Konzept geworfen hat. Zudem
fand gerade noch Schichtwechsel statt und ich wurde nun von einer älteren Hebamme angeleitet, welche halt nach
"alter" Schule Frauen beim Gebären anweist. Wir haben uns ihr gefügt, da wir selber unsicher waren, ob es sonst
gut kommt betreffend der Lage von unserer Tochter.
So wurde ich in der Endphase von der Hebamme angeleitet und habe mich ziemlich ungeschickt beim "Pressen"
angestellt :-) da ich zuerst überhaupt nicht wusste, wie ich das machen soll. Schliesslich wollte ich tief nach unten
atmen, so wie ich es gelernt hatte... :-)
Für mich war es eine sehr schöne Geburt. Bis dahin, wo ich das Erlernte anwenden konnte, war ich wirklich
wie abgemeldet und konnte die Wellen wunderbar veratmen und ich fühlte mich sehr wohl dabei. Die Endphase
war für mich extrem streng. Ich merkte auch sofort, dass die Wellen wirklich schmerzhaft wurden, weil ich mich
total verkrampft habe durch die Anweisungen der Hebamme. Es war aber für mich so trotzdem ok und ich war
einfach sehr sehr glücklich und dankbar über den gesamten Verlauf. Wie du bestimmt selber weisst, gibt es nichts
Schöneres als das eigene Kind dann auf der Brust liegend zu haben und zu bestaunen! Unsere Tochter kam
schliesslich um 00.41 Uhr zur Welt. Sie war sehr ruhig und es ging ihr gut, was auch ein Zeichen einer sanften
Geburt ist.
Ich behaupte dank der mentalen Geburtsvorbereitung eine relativ kurze Geburt gehabt zu haben und genoss es immens, dass mein
Mann mich so gut unterstützen konnte.
Wer weiss, vielleicht werde ich bei einer hoffentlich weiteren Geburt das
ganze bis zum Schluss durchziehen können.
Vielen Dank für dein tolles Coaching zur Geburtsvorbereitung, ich bin wirklich begeistert!

Su - Zürcher Oberland, August 2011 - Die erste Geburt bin ich ohne jegliche Vorberei...

Die erste Geburt bin ich ohne jegliche Vorbereitung angegangen. Anstatt wie geplant im Geburtshaus zu gebären, wurde ich zum Risiko-Fall und ins Spital überwiesen. Die Geburt verlief zwar ohne Schmerzmittel, dafür unter Wehentropfen, was den natürlichen Gebärfluss mehr als durcheinander brachte. Alles war ziemlich stressig. Und doch war das Geschenk riesig und wir waren dankbar über unsere Erstgeborene, als wir sie nach über 3 Tagen endlich in den Armen halten durften.

Als ich das zweite Mal schwanger wurde, wusste ich, diesmal möchte ich mich vorbereiten. Wie das Leben so spielt, bin ich Nicole über den Weg gelaufen, weil mir eine liebe Freundin von Ihr erzählt hat. Gebären ohne Schmerzen - geht das wirklich?
Ich wollte es herausfinden und ich habe mich mit dem Buch, der CD und einem persönlichen Coaching bei Nicole Regli, einer wundervollen Hebamme die mich von Anfang an begleitet hat und dem Epi-No, vorbereitet. Die Geburt war einfach wunderschön. Kurz, kraftvoll, natürlich eine Grenzerfahrung und fast bis zum Schluss, konnte ich durch die richtige Atmung und Visualisierung die Wellen annehmen. Auch hatte ich Angst vor einem Riss, alles hielt fest, weil ich unserem kommenden Kindlein die Zeit geben konnte, die es brauchte um sanft auf die Welt zu kommen. Ich bin dankbar für dieses Erlebnis.

Caroline - Baar, Juli 2011 - Geburt von Elina Sofia, 07.07.2011 Am errechne...

Schnelle, schmerzfreie Geburt

Geburt von Elina Sofia, 07.07.2011

Am errechneten Termin, 4.7.11, hatte ich einen Untersuch im Spital. Im Ultraschall sah der Arzt, dass Elina seit dem letzten Ultraschall (4 Wochen davor) an Bauchumfang nicht mehr zugenommen hatte. Wir machten sogleich ein CPR, welches zum Teil unregelmässige Herztöne anzeigte. Für den Arzt war dies Grund genug, die Geburt so schnell als möglich einzuleiten. Er wollte mich sogleich behalten und die Geburt am Abend „hinter uns bringen“. Ich war sehr kritisch und spürte auch von der Hebamme, dass sie es nicht als zwingend sah, die Geburt gleich einzuleiten. Dank den Informationen aus dem Kurs konnte ich mich mit Ruhe und Gewissheit erfolgreich „zur Wehr“ setzen und bestimmen, dass ich jetzt noch nicht einleiten wolle. Ich musste sodann ein Schreiben unterzeichnen, dass es mein Entscheid sei, jetzt nach Hause zu gehen.
Die Hebamme gab mir verschiedene Tipps und Dinge mit nach Hause, um auf natürlichem Weg ein bisschen „vorwärts zu machen“ (Geburtstee, Nelkenöl, …).
Am nächsten Tag musste ich nochmals ins Spital, um die Herztöne zu checken. Zum Glück waren sie völlig in Ordnung. Wir (heute war mein Mann mit dabei) konnten mit dem Arzt vereinbaren, in zwei Tagen wieder zu kommen. Die Hebamme machte noch eine Akupunktur bei mir.
Am nächsten Tag machten mein Mann und ich am Abend einen ausgedehnten Spaziergang. Etwa um 20 Uhr, wir waren ziemlich weit vom unserem Auto und der Zivilisation entfernt, kam eine erste Welle. Diese war ziemlich heftig und mir wurde ein bisschen übel. Nachdem ich mich hingesetzt und die Welle veratmet hatte, ging es mir wieder gut. Wir freuten uns riesig, dass es endlich losging! Während wir zu unserem Auto zurück spazierten, veratmete ich eine Welle um die andere, von Schmerzen keine Spur!
Zu Hause assen wir sogar noch etwas zu Abend, sassen danach auf dem Sofa und hörten die Regenbogen-CD. Ich atmete mich von einer Welle zur nächsten und mein Mann unterstützte mich mit Hände halten, Streicheleinheiten und Küssen.
Etwa um Mitternacht riefen wir im Spital an, da die Wellen im Abstand von zirka 5 Minuten kamen ohne Schmerzen! Sie meinten, dass wir mal vorbei kommen sollten.
Der Untersuch ergab, dass der Muttermund erst ein Zentimeter offen und noch weit hinten war. Die Ärztin und die Hebamme meinten, dass dies wahrscheinlich noch lange, bis zu 24 Stunden, gehen könnte. Für uns war sofort klar, dass wir wieder nach Hause gehen wollten.
Daheim legten wir uns ins Bett, ich weiterhin mit einer Welle nach der anderen. So „verschlief“ und veratmete ich die Wellen bis etwa um 7.30 Uhr, dies ohne Schmerzen, ohne Angst, in freudiger Erwartung!
Eine halbe Stunde später hatte ich (zufälligerweise war ich grad auf dem WC) den Blasensprung. Und plötzlich waren die Wellen sehr heftig, wie wenn etwas ganz fest von hinten oder oben stossen würde. Ich dachte mir, dass es jetzt erst so richtig losgehen würde (im Nachhinein weiss ich, dass das Presswellen waren). Wir riefen im Spital an und fuhren um 8.15 Uhr los. Zum Glück waren es nur wenige Minuten bis ins Spital. Während der Fahrt und auf dem Weg in das Gebärzimmer hatte ich eine Presswelle um die andere. Wie wir es im Kurs gelernt hatten, presste ich nicht, sondern veratmete diese intensiven Wellen es war absolut nicht schmerzhaft.
Im Gebärzimmer angekommen, fragte uns die Hebamme, ob sie Wasser in die Wanne einlaufen lassen solle, wie es unser Wunsch war. Sie stellte das Wasser an und schaute dann sogleich bei mir, wie weit es war. Der Muttermund war total offen und es war sofort klar, dass es jetzt sehr schnell gehen würde. Das Wasser für die Wanne konnte abgestellt werden und ich blieb grad auf dem Bett, halb sitzend, halb liegend. Plötzlich sagte die Hebamme zu mir, dass ich jetzt richtig pressen müsse (bis dahin hatte ich die Presswellen veratmet), da die Herztöne von Elina plötzlich sehr tief waren. Zuerst ging das überhaupt nicht, doch auf einmal konnte ich pressen. Beim zweiten Pressen hörte ich die Hebamme sagen, dass ich jetzt aufhören könne (was dann auch wieder schwierig war) und es machte „flutsch“ und Elina kam um 8.41 Uhr putzmunter auf die Welt. Dies, ohne dass bei mir auch nur das Geringste gerissen wäre (EPI-NO sei Dank!). Während der ganzen (kurzen) Zeit stand mir mein Mann Hände haltend, zuflüsternd, streichelnd und küssend zur Seite.
Nach der Geburt durfte Elina fast zwei Stunden bei mir auf dem Bauch sein, wo sie sogleich an meiner Brust zu saugen begann. Die Hebamme liess die Nabelschnur auspumpen und zum Glück mussten wir auch nicht lange auf die Nachgeburt warten.
Bei guten Kräften ging ich unter die Dusche, während mein Mann helfen durfte, Elina auszumessen. Uns ging es so gut, dass wir am Nachmittag wieder nach Hause gehen konnten: Elina war gesund und munter und ich sehr schnell wieder bei Kräften ohne Schmerzen, auch nicht nach der Geburt! Mentale Geburtsvorbereitung sei Dank!
Ich bin so froh, stolz und dankbar, dass wir Elina einen so schönen Start ins Leben ermöglichen konnten!

Eveline - Rothenburg, Juni 2011 - Es ist unglaublich! Da habe ich mir als Affirma...

Leichte, zügige und reibungslose Geburt

Es ist unglaublich! Da habe ich mir als Affirmation die ganze Zeit – und vor allem wenn ich mit etwas Angst auf die Geburt geschaut habe – vorgesagt: „Die Geburt verläuft reibungslos, leicht und zügig“. Und zu welchem Schluss bin ich nach der Geburt voller Staunen gekommen? Die Geburt verlief reibungslos, leicht und zügig!

Eigentlich dachte ich ja, Stefan komme mit dem Vollmond, dh Mitte Mai. Aber bis zum eigentlichen Geburtstermin am 02.06. verlief alles ruhig. Ich hab’s mit Fussreflex-Massage und Akupunktur probiert. Einfach alles um zu entspannen und ja nicht wie bei Tom einleiten zu müssen. Aber alles blieb ruhig.
Bei der Kontrolle am Mittwoch, 01.06., war ich dann sehr erleichtert, als es hiess, dass alles okay und genügend Fruchtwasser vorhanden sei (was ja damals bei Tom nicht so war und der Grund für den Entscheid zum Einleiten war). Also versuchte ich gelassen mit den nächsten Tagen umzugehen.
Freitag Mitternacht, 03. bzw. 04.06., spürte ich plötzlich, wie ich Fruchtwasser verlor. Ich dachte: „Wunderbar! Es geht los. Und dann auch noch ganz natürlich. So wie ich es mir gewünscht habe.“ Ich spürte ein ganz, ganz zaghaftes Ziehen und atmete bewusst tief in den Bauch... und schlief wieder ein. So verging die Nacht, ohne dass aus dem zaghaften Ziehen wirklich ein Ziehen wurde. Um 9 Uhr rief ich mal völlig locker im Spital an. Ganz nach dem Motto: „Wie lange kann ich noch zuhause warten?“ Tja, nichts mit warten. Sie wollten mich so schnell wie möglich sehen...

So bin ich am Samstag Mittag, 04.06., eingetreten, im Bewusstsein, dass ich vermutlich doch noch einleiten muss. Das war dann auch um 18 Uhr der Fall. Und dann fing das Warten erst recht an... Und ich wurde immer ungeduldiger und angespannter, je ruhiger mein Bauch war. Ich vermisste bereits Tom und wünschte mir, dass er am Sonntag mich und das Baby bereits besuchen konnte. Beim Hebammen-Wechsel um 23 Uhr habe ich deshalb auch freudig reagiert, als ich merkte, dass die neue Hebamme in Akupunktur ausgebildet war. Und war entsetzt über ihre Reaktion: „Nein, schlafen ist jetzt angesagt, nicht Akupunktur.“ – „Nein, ich will jetzt endlich, das es los geht...“ Aber die Frau war clever – oder eben erfahren -, sie meinte nur ganz ruhig: „Es ist ihr Körper. Ich muss noch etwas erledigen und komme in einer Stunde wieder.“ Der erste Satz hat mich zum Nachdenken angeregt und mich an die Affirmationen vom Kurs erinnert. So war ich nach einer Stunde sensibel genug, um zu merken, dass mein Körper müde war, mein Kopf aber eigentlich durch die Wand wollte!

Mit dem Entscheid zu schlafen und meinen Mann heim zu schicken, habe ich einen ganz wichtigen Entscheid gefällt. Ich legte mich ins Bett und hörte nochmals die Regenbogen-Entspannung und verbrachte – trotz ständigen Kontrollen durch die Hebammen – eine sehr geruhsame Nacht. Am Morgen war ich entspannt und ruhig. Und nahm das Warten gelassen. War in meiner Mitte angekommen.
Nach dem Frühstück merkte ich, dass mein Bauch nicht mehr ganz so ruhig war, wie auch schon. Allerdings konnte ich noch nicht so ganz abschätzen, wie ernst das Ziehen nun wirklich war. So setzte ich mich ins Bett, las und atmete tief, wenn das Ziehen etwas unangenehmer war, manchmal döste ich auch etwas vor mich hin. Und war einfach nur gelassen und ruhig.
Meinen Mann, der um 8 Uhr wieder gekommen ist, aber sehr müde war, schickte ich um ca 10 Uhr wieder nach Hause zum Schlafen. Mir gehe es gut, ich würde mich wohl fühlen, auch wenn da im Bauch etwas vor sich gehe, das ich noch nicht so recht einordnen könne. Ich würde mich dann schon melden.
Und so verging der Morgen: Völlig gelassen und ruhig, schon fast meditativ und freudig. Ich spürte, es geht los und ich freute mich darüber, ich freute mich auf mein Baby und atmete einfach nur tief.
So gegen halb zwei wurden die Wellen intensiver. Ich fühlte mich sitzend im Bett nicht mehr wohl. Der Druck im Oberbauch wurde intensiver und erschwerte mir die tiefe Atmung. So rief ich meinen Mann an und setzte mich auf ein Taburettli vors Bett, die Sonntagszeitung vor mir auf dem Bett und las und atmete...

Um 16 Uhr – Schichtwechsel der Hebammen – geschah etwas Spannendes: Ich verlangte nach einer PDA! Ich hatte plötzlich das Gefühl: Wenn das so weiter geht, das schaffe ich nicht. Okay, die Hebamme leitete alles Notwendige ein. Sie wollte mich aber noch untersuchen, weil eine PDA nicht ideal sei, wenn ich nur wenig offen sei. Innerlich schrie ich auf diese Aussage hin heftig aus. Es war für mich unvorstellbar, dass ich nur wenig offen sein sollte. Ich weiss noch heute nicht, wie oder warum ich zu diesem Schluss kam. Aber alles war, wie es sein sollte und ... der Anästhesist hatte frühestens in einer Stunde Zeit!
Mittlerweile lag ich – wegen der Untersuchung – wieder im Bett, auf der Seite, und versuchte, beim Ausatmen zu tönen. Ich stellte mir die Wellen bildhaft vor und versuchte, bewusst mit ihnen zu gehen und mich nicht dagegen zu stemmen. Auch meine „Lieblings-Affirmationen“ sagte ich immer wieder innerlich auf.
Irgendwann fragte ich meinen Mann, ob denn die Stunde nun endlich bald vorbei sei und erhielt zur Antwort: „Ja, bald.“ Gleichzeitig wusste ich, dass er mich brandschwarz angelogen hatte! Kurz darauf realisierte ich, wie sich in meinem Körper etwas verändert hat, wie er plötzlich presste. Das hat mich am meisten beeindruckt und verblüfft! Nicht ich, sondern mein Körper hatte den Lead und hat selbständig gehandelt.

Das Atmen während den Presswehen fand ich dann aber sehr schwierig. Vor allem nicht mehr zu tönen. Irgendwie entstanden aber trotzdem Töne. Ich empfand sie, wie ein Summen, wie eine Vibration, war zutiefst beeindruckt und berührt... Aber ausserhalb von meinem Körper wurde das Summen scheinbar gar nicht wahrgenommen. Ich habe meinen Mann extra später gefragt.
Irgendwann aber wollte ich – bei allen Schmerzen – einfach nur noch, dass mein Kind bzw. sein Kopf endlich draussen ist und ich den Kleinen in Empfang nehmen konnte. Mein Mann sagte übrigens später, Stefan hätte das erste Mal noch in meinem Bauch geschriehen.
Als dann der Kopf durch war, erlebte ich ein extrem starkes High-Gefühl! Ich war hin und weg und so etwas von stolz auf mich, dass ich es geschafft hatte. Vor allem, da ich es mir ja eigentlich gar nicht zugetraut habe... Ein unglaublicher Moment, ein wahnsinnig intensives Gefühl!
Es war halb sechs!

Barbara - Bern, Mai 2010 - Unsere Tochter ist am 11.5.2010 sanft im Wasser...

Bericht einer Ärztin

Unsere Tochter ist am 11.5.2010 sanft im Wasser zur Welt gekommen. Ich habe den letzten Monat zusätzlich geburtsvorbereitende Akupunktur machen lassen und so ging es dann am 10. Mai tatsächlich im 23 Uhr mit regelmässigen Wellen los. Ich konnte es kaum glauben und habe um Mitternacht meinen Mann geweckt. Schon bald hatte ich alle drei Minuten Wellen, welche ich immer sehr gut mit ruhigem Atem bearbeiten konnte. Nach eintreffen unserer Freundin sind mein Mann und ich um 1 Uhr 30 ins Kantonspital gefahren. Dort hat uns die Hebamme zuerst ans CTG befestigt, Blut abgenommen und dann ganz erstaunt festgestellt, dass ich schon bei 6cm Dilatation war. Wir sind dann noch für ca. eineinhalb Stunden in das Gebärzimmer, haben unseren Entspannungsduft benutzt und dazu die CD gehört. Die Atmosphäre war sehr entspannt und bei 8cm Dilatation, als ich so langsam Druck verspürte, gings ab in die Gebärwanne. Nach sehr kurzer Zeit und dreimaligem leichtem schieben war unsere kleine Tochter geboren. Sie lag friedlich auf mir und erst als man sie aus dem Wasser hob, begann sie lauthals zu protestieren. Es war alles unglaublich gut und schnell verlaufen!

Nadja - Aarau, März 2010 - Meine erste Geburt, endete in einem Notkaisersc...

Meine erste Geburt, endete in einem Notkaiserschnitt. Nach 14 Stunden Eröffnungswellen war ich so erschöpft und scheinbar auch das Kind, dass ich eine PDA verlangte. Nach wenigen Minuten teilte man mir mit, dass die Herztöne weg seinen und es wurde ein Notkaiserschnitt gemacht. Dieses Geburtserlebnis traumatisierte mich stark und ich glaube auch unser Sohn.

Trotz dieses für mich negativen Geburtserlebnisses wurde ich letzten Juni wieder schwanger. Daraufhin unternahm ich verschiedenes um das Geburtserlebnis zu verarbeiten um offen für eine neue Geburt zu sein. U.a. besuchte ich den GeburtsvorbereitungskursKurs bei Nicole Regli.

Als die Geburt am 13. März losging, war ich sehr gelassen. Ich zündete Kerzen an, trank Tee. Es war morgens um 5 Uhr und alle anderen schliefen noch. Ich hörte Musik und atmete in die Wellen, die immer stärker wurden, hinein. Gegen halb Sieben stand mein Freund und mein Sohn auf und ich packte noch die letzten Dinge ein und signalisierte den Aufbruch. Im Auto hörte ich weiterhin Musik, summte, atmete ruhig und befand mich bereits in einem Art meditativen Zustand. Die Sonne ging auf und schien mir ins Gesicht. Ich spürte eine ungeheure Kraft in mir und ich war sicher, dass ich die Geburt gut erleben werde.

Im Geburtshaus angekommen waren die Wellen bereits sehr stark, es gelang mir aber gut reinzuatmen. Beim Ausatmen tönte ich und oft schrie ich, blieb aber immer total zentriert und konzentriert. Es war wie ich mich von aussen beobachten würde, ich war sehr bewusst, was geschah und hatte nie das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, konnte mich aber gleichzeitig voll und ganz dem Geschehen mit Vertrauen hingeben.

Die Hebamme teilte mir nach einer ersten Untersuchung mit, dass der Muttermund bereits 9 cm offen sein. Bald begangen die Uebergangswellen und ich verspürte bald die Pressswellen. Da gelang es mir dann nicht mehr ruhig reinzuatmen, sondern ich kämpfte recht und da hatte ich ein paar Mal das Gefühl, ich schaffe es nicht. Mein Partner und die Hebamme ermunterten mich aber immer wieder mit Affirmationen und lieben Worten. Im Kurs lernen wir ja das Kind „rauszuschieben“, bei mir war es dann doch eher ein rauspressen. Der Kraftaufwand war enorm. Diese Phase ging recht lang , aber schliesslich war Sepha endlich da! Die ganze Geburt ging nur 6 Stunden. Mein Herz zersprang fast vor Freude und ich war unendlich stolz die Geburt so bewusst erlebt haben zu dürfen. Meine Erfahrung ist, dass es wirklich sehr hilfreich ist, sich gut und lange auf die Geburt vorzubereiten! Im Kurs haben wir vor allem die Filmausschnitte, die positive Geburtserlebnisse zeigen, geholfen. Auch die Uebungen, wo ich mir die ideale Geburt vorgestellt habe, sind sehr hilfreich. Schliesslich erlebte ich genau diese Geburt, sogar die mir vorgestellten rosa Rosen standen auf dem Tisch.

Katja - Luzern, Dezember 2009 - Um 2 Uhr 30 brach meine Fruchtblase und das Was...

Leichte und sanfte Geburt nach einem Geburtstrauma

Um 2 Uhr 30 brach meine Fruchtblase und das Wasser ging langsam ab. Eine Stunde später kamen die Wellen in 5-minütigen Abständen. Wirs verständigten unsere Hebamme und vereinbarten uns auf den Weg Richtung Geburtsthaus zu machen. Bereits im Auto begab ich mich mit Hilfe der CDs in einen entspannten Zustand. Den ganzen Morgen über waren die Wellen mittelstark, jedoch unregelmässig, manchmal 5, manchmal 7 Minuten auseinander. Aufgrund meines entsannten Zustandes und mit Hilfe der langsamen Atmung, nahm ich die Wellen zwar wahr, verspürte aber keine Schmerzen und konnte noch gemütlich mit meinem Mann frühstücken. Um 10 Uhr sagte ich zur Hebamme "so kann ich noch stundenlang weitermachen." Die Hebamme versichterte mir, dass alles bestens sei, dass es bei dieser Wellenintensität aber sicher dunkel sein werde, bis das Kind auf der Welt sei.
Gegen 12 Uhr entschieden wir den Wellen ein kleines "Schüpfli" zu geben. Die Hebamme massierte mit dem Akkupressurstab die drei Sakrallöcher auf dem Blasenmeridian und verabreichte mir 2 x 5 Globuli Homöopathie (Kalium). Ich begab mich direkt nach der Behandlung für eine halbe Stunde in einen tiefen Entspannungszustand - in dieser Zeit gewannen die Wellen an intensität.
Den Rest der Geburt verbrachte ich in der Geburtswanne, wobei ich jeweils beim Herannahen der Welle alles los lies und bis auf mein Gesicht ins Wasser tauchte. Die Intensität der Wellen war enorm und für einen kurzen Moment sah ich mich in die traumatisierende Geburt unseres ersten Sohnes zurückversetzt. Darauf folgte jedoch sogleich die Erkenntnis, dass ich durch die mentale Geburtsvorbereitung mit dieser Situation viel besser umgehen konnte, um der Welle zu begenen.
Sehr eindrücklich und motivierend war jener Moment, als ich bemerkte, dass ich die Atmung wechseln musste, hin zur Geburtsatmung - die Ziellinie beinahe schon in Sichtweite. Während etwas mehr als 30 Minuten atmete/ schob ich unser Kind äusserlich ruhig und etnspannt nach unten. Ich erinnerte mich selbst schon fast dogmatisch an die Aussage im Buch " es sind keine einfachen Atemzüge"!! Immer wieder bestätigte mir die Hebamme, dass es dem Kind gut gehe, was mich in meiner "Arbeit" bestätigte und mir das Gefühl gab, auf dem richtigen Weg zu sein. Denn innerlich fühlt ich mich wie auf hoher See und den Druck auf dem Darmbereich empfand ich als extrem unangenehm. Um 13.38 Uhr nahm mein Mann unsere Tochter im Wasser in Empfang und wir konnten sie purlimunter in unsere Arme schliessen. Sie wurde ruhig und sanft geboren, zeigte während der gesamten Geburt keine Anzeichen von Stress und hat kein einziges Medikament erhalten. Sie hat sogelich an meiner Brust getrunken und ist überhaupt eine ruhige ausgeglichene kleine Person.
Ein Kränzchen winden möchte ich auch dem Team des Geburtshauses. Wir fühltenuns trotz meherer Wechsel in der betreuenden Hebamme während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett immer gut aufgehoben und hervorragend betreut.
Eine so eindrückliche und sanfte Geburt, wie wir sie dank dem mentalen Geburtsvorbereitungskurs und dem Geburtshaus- Team bei unserer Tochter erleben durften, macht sogleich Lust auf mehr:-)
p.s. Katja hatte auch wirklich Lust auf mehr:-)!! und durfte im Dezember 2011 nochmals eine wunderschöne Geburt erleben.... sie meinte der Kurs sei eindeutig "Schuld" dass Sie sich für ein drittes Kind entschieden haben....